Montag, 17. Februar 2014

Kiliansmännle, 01.03.1995



Schneckenpfurz
Vor 225 Jahren wurde erstmals ein Pferdemarkt mit Krämern und allem, was noch dazugehört, in Heilbronn abgehalten. So wurde uns zuvor von Kennern der Historie mitgeteilt. Wir glauben es gern - aber ich weiß, daß vom Turm herab gesehen auch schon vor dieser Zeit Gäule in Heilbronn gehandelt wurden.Naja, seis drum. In dieser Woche endete der neuzeitliche dreitägige Heilbronner Pferdemarkt traditionsgemäß am Rosenmontag. Zufrieden waren Händler und Krämer nur bedingt. Das Geld in den Taschen der flanierenden Bürger - ob aus Land oder Stadt - sitzt eben nicht mehr so locker wie in der zurückliegenden Jahren. Ist auch gut so. Es muß ja nicht gleich jeder Ramsch gekauft werden. Gucken ist auch ein schönes Vergnügen. Und hören, wenn die Leut vom umliegenden Land schwätze wie ihne ´s Maul gewachsen ist. Da wollte so ein kloiner Bub, daß der Vater ihm einen kandierten Apfel kauft. Kommentar des schon leicht gereizten Papas: „En alter Schneckenpforz!“ - Eine schwäbisch klare Ablehnung des Sohn-Wunsches.

Großstadtmarkt
Heilbronn ist wahrlich eine Großstadt, die sich sehen lassen kann. Wenn auch beim Pferdemarkt heuer das ländliche Leben zwischen Oststraße, Moltke- und Karlstraße den Ton angab, so konnten die Besucher aus dem Gäu beim Gang zum Traditionsmarkt der Rauschgift-Händler im Harmonie-Stadtpark ansichtig werden. Eben ein Flair wie in nahezu jeder deutschen Großstadt. Und als ich am Sonntag dann kurz nach 18 Uhr zurück zu meinem Turm durch die Allee-Unterführung an den Bushaltestellen in Richtung Hafenmarkt-Passage stapfte, da saß doch ganz ungeniert ein junger Mann in dieser Unterführung und bereitete sich mit den bekannten Rauschgift-Besteck (das wir ja aus Zeitungen und dem Fernsehen kennen) seinen Schuß zu. Passanten liefen vorbei - schauten kurz hin.- und liefen weiter. Wie auch ich. Schulterzuckend. Pferdemarkt in Heilbronn - das ist heute offenbar mehr als Zuckerwatte, Glühwein, Bratwurst und Pferdegewieher.

Noch mehr Pfusch?
Erinnern Sie sich noch? Ein paar Monate ist es her, da schrieb ich übers vereinfachte Bauen. Künftig soll es möglich sein, ohne die Prüfungen der Baurechtsämter vor Ort zu bauen. Geplante Reform der Landesbauordnung nennt sich das ganze. Verbraucherschützer in Heilbronn und anderswo fürchten bei Wegfall dieser Prüfungen um Sicherheit und Kontrolle am Bau. Starker Tobak ist das schon. Da wird behauptet, daß durch die Reform erreicht wird, daß am Bau künftig noch mehr als ohnehin schon gepfuscht wird. Aber vielleicht ist ja doch ein Quentchen dran. Besser wäre schon, wenn der Bauherr künftig die Einhaltung wichtiger sicherheitsrelevanter Standards überprüfen lassen muß.

Image-Verlust
Unsere Schultes können einem schon leidtun. Da schlagen gerade mal zwei Mann ihrer Zunft in den vergangenen Jahren über die Stränge und schon ist das Image aller Bürgermeister angekratzt. Erst war es Paul Stadel in Beilstein und nun Horst Armbrust, der mit dem Heilbronner Landratsamt und dem Gesetz in Konflikt kam. Aber schlecht geredet wird über die ganze Riege der Rathauschefs. Wer von den Kommunal-Managern derzeit in Kneipe oder Besenwirtschaft geht, muß sich immer mal wieder spöttische Fragen zur Haushaltslage der eigenen Gemeinde gefallen lassen. Da wäre ein öffentlicher Vorstoß des Landrates gefragt. Der müßte sich doch nun vor seine Bürgermeister stellen. Oder will er das nicht?

Nicht klagen - sparen
Steuern und Abgaben rauf - und der Lohnzettel oder die Gehaltsabrechnung im Januar machten klar, jetzt muß end­lich gespart werden. Klagen hilft nichts. Die Politiker ha­ben, wenn ums staatliche Sparen geht, ja immer ein Unfähigskeitsattest vorzuweisen. Jetzt muß das Volk ran. Nicht irgendwelchen Moralaposteln des Verzichts glauben, den Bußpredigern des Politikverdrusses nachplappern, sondern prüfen wie aus der Misere das Beste zu machen ist. Sparen heißt auch lustvoll genießen, was es noch um­sonst gibt. Zum Beispiel einen Spaziergang durch den Stadtpark, Pfühlpark, Wertwiesenpark oder Ziegeleipark in Böckingen wagen. Kostet kein Eintritt. Man kann dabei Seen ohne Wasser bewundern, Rauschgiftdealer beim müsamen Broterwerb zuschauen und die Kinder umsonst Spielgeräte benutzen lassen. Auch der kostenlose Besuch der einstigen Atomraketen-Abschußbasis Waldheide läßt sogar die mo­ralisierenden Herzen preiswert höher schlagen. Und auch das Heilbronner Rathaus mit seinen donnerstäglichen Gemeinderatssitzungen kann ohne Gebühr aufgesucht werden. Das Schauspiel heftiger Debatten der Stadträte ist allemal spannender als jeder Heilbronner Theaterabend. Da wird nicht nur heftig-deftig gestritten, da werden auch die Steuergroschen fünfzehn mal umgedreht, ehe sie zum Fenster hinausgeworfen werden. Außerdem ist es warm und trocken im Ratssaal. Und wer mehr die kontemplative Ruhe sucht, der findet sie in den Heilbronner Museen - kostenlos. Zuzüglich heimischer Kunstgebilde, die so rar und kostbar sind, daß sie über die Stadtgrenzen hinaus bisher kaum jemand beachtet hat. Der Sparer wird hier zum wahren Goldgräber - stille Einfalt, edle Bozzetti. Wozu denn in die Ferne schweifen, wenn das Billige liegt so nah.

Asche aufs Haupt
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Die Narren legen erschöpft die Kappen ab. Und das Volk ist froh, daß dem derben Treiben ein Ende ist. Denn allzuviel vom Guten - das ist auch ungesund. Aber ein Rückblick lohnt sich. Wenn‘s dem Esel zu wohl ist, dann fängt er an, auf dem Eise zu tanzen. Und recht übermütig waren auch heuer hör- und sichtbar die organisierten Heilbronner Narren. Den „Großen Prunkball“ der Carneval-Gesellschaft Heilbronn in der Heilbronner Harmonie, den hab ich mir nicht entgehen lassen. Und was ich da gesehen hab, das hat mich doch verdammt schmunzeln lassen über den organisierten Frohsinn im Käthchenstädtchen. Ein echter Bürgermeister und eine Bürgermeistersgattin traten als Hänsel und Gretel auf. Dunkel wars im Walde. Und was Harald Friese, der vielbelesene, und seine „Schwester“ Marie-Luise Casse da zum besten gaben, das war wahrer Brocken-Fresser-Humor - würden die Böckinger sagen. Wären sie doch in ihrem Rathaus-Knusperhäuschen geblieben. Aber so verirrten sie sich halt im Dickicht ihrer Narren-Worte. Und obendrein die Sprüche des CGH-Präsidenten Dieter Popp: knallhart prügelte er auf die Medien, Radio und Zeitung ein, Humor mit der Zaunlatte verabreicht. Mit dem Heilbronner Fasching ist‘s halt wie mit dem Charme des Männerballetts - immer ein bißchen zu haarig. Lachen konnte ich erst richtig daheim - über den närrischen Abend. Aber heute wird der saure Fisch geschluckt und kräftig nachgespült. Bis zum nächsten 11.11. Trolli-Helau kann da nur der heisere CGH-Hahn krächzen.

Götzenturm-Park
Parklandschaft am Neckar - vom Götzenturm bis zur Rosenaubrücke. Ein Traum. Der sogenannte, aber vielge­lobte Götzenturmpark (2,5 Hektar) ist nur ein Fleckchen Wiese, begrenzt vom Neckar, dem neuen IHK-Gebäude, dem Kutscherhaus und der klassizistischen Villa Mertz, ein Kleinod im sonst mit schönen Bauwerken nicht gerade verwöhnten Heilbronn. Nun soll das ein wenig herunter­gekommene Kutscherhaus ein Weinlokal mit Gartenwirtschaft werden. Der Heilbronner Gastronom Thomas Aurich will in sein Drei-Millionen-Projekt mit ei­nem komplizierten Beteiligungsmodell auch einheimische Wengerter einbinden. Ein „sensibles Feld“ wird da beac­kert. Die Stadt hätte ja gern schon lange die Villa Mertz er­worben. Aber die Familie zeigt offensichtlich wenig Interesse an einem Verkauf des noch bewohnten Hauses. Und nun der Vorstoß mit dem Weinlokal. Dann wäre Trubel auf der Wiese angesagt. Und wo sollen die frühen oder späten Weinschlotzer parken? Etwa in der Tiefgarage der IHK oder auf den umliegenden Straßen, die ohnehin schon von den Anwohnern oder den Besuchern der beiden in der Nähe liegenden gastronomischen Betriebe abends und nächtens in Beschlag genommen werden. Die Zielrichtung der Stadt ist deutlich: Aufweichung. Ein jah­relanger Rechtsstreit, der ja bis zum Bundesverfassungsgericht ging, ergab: der Bebauungsplan steht. Und das hieße, gastronomische Nutzung des Kutscherhauses. Die Ruh ist hin ...

Wer hat noch Töne
Erwin Teufel, unser Ministerpräsident, so ist aus Stuttgart zu hören, wünscht sich bei der anstehenden ARD-Reform für Baden Württemberg einen Landessender. Süddeutscher Rundfunk in Stuttgart und Südwestfunk in Baden-Baden, die zwei zusammen sind ein wenig arg teuer geworden und nicht gerade effektiv fürs Ländle. Aber so ist halt die ba­den-württembergische Rundfunkgeschichte: im Nachkriegsdeutschland wurde die Grenze zwischen Südfunk und Südwestfunk entlang der Autobahn Karlsruhe-Ulm gezogen. Dabei könnte ich mir gut vorstel­len, daß beim Hörfunk das Bessere den Vorrang erhält. SWF 1 ist mit seinem Programm halt Südfunk 1, dem be­tulichen Spätzlessender musikalisch und vom Wort her bei weitem überlegen. Eben flotter, schneller, genauer und an­genehmer zu hören. Und auch SWF 3 war immer schon Klassen besser als Südfunk 3 mit seiner Extrem-Musik und seinen Moderatoren , die oft meinen, es sei besonders witzig in einen rheinischen Dialekt zu verfallen.. Von der Musik bei S 4 will ich gar nicht erst reden. Wenn ich da mal gelandet bin, meine ich immer, um mich dröhnt entweder ein Bierzelt oder Radio aus den Fünfzigern. Einziger Trost bei S 4: die gute, regionale Berichterstattung beim Frankenradio. Aber ich schätze, auf die Reform zum Landesender kann ich lange warten - so wie ich unsere Politiker kenne.

Müll - teuer
Wer in Heilbronn seinen Müll entsorgen lassen will, der zahlt derzeit pro Jahr für einen 35-Liter-Eimer 104 Mark, für den 50-Liter-Eimer 135 Mark und für die Leerung eines Großbehälters pro Anfahrt 47,60 Mark. 1986/87 zahlte der Bürger in Heilbronn für seinen 50-Liter-Eimer noch 40 Mark, für seinen 35-Liter-Eimer nur 28,50 Mark. Das sind Preissteigerungen, die es nur beim Staat gibt. Vergleichen sie diese Erhöhung mal mit dem Brotpreis, der Miete oder dem Wein- oder Bierpreis. 

Was Dreck kostet
Die Stadt Heilbronn im Finden neuer Geldquellen äußerst clever, will jetzt noch mehr Müll-Geld von uns Bürgern. Ihre Argumentation: da nur 42.000 der 55.000 Haushalte ordnungsgemäß an die städtische Müllabfuhr angeschlos­sen sind, zahlen 76 Prozent der Haushalte die Müllabfuhrkosten in Höhe von 4,5 Millionen Mark. Das wird sich ändern. Und zwar soll uns noch was draufgesat­telt werden. Anfang Februar hat der Heilbronner Gemeinderat darüber entschieden. Bei der Frage, ob alle Haushalte oder alle Grundstückseigentümer zur Müllentsorgung veranlagt werden, entschied man sich mehrheitlich gegen SPD und Republikaner für die Haushalte. Dafür müssen jetzt elf neue Stellen bei der Stadt geschaffen werden. Die neue Müllgerechtigkeit kostet uns Bürger 1,4 Millionen Mark mehr. Liberale und Christdemokraten können die wunderliche Müll-Stellenvermehrung bei der Stadt nicht nachvollziehen. Ich auch nicht. Denn Müllmarke und/oder Banderole müssen wir weiterhin bezahlen. Eine seltsame Müll-Gerechtigkeit ist das, die der Baubürgermeister mit der Fliege da über den Klee lobt. Sie liefere Anreize, Müll zu vermeiden, und das neue Gebührensystem trage zur Verringerung der ille­galen Ablagerung bei. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

VHS-Fortschritt
Volkshochschulen in Baden-Württemberg gelten als fort­schrittliche Bildungseinrichtungen. Ein Großteil der Dozentinnen sind weiblich. Das ist in der Heilbronner VHS nicht anders. Daß diese Volkshochschullehrerinnen sich nicht gerade als Heimchen hinterm Herd verstehen - selbstverständlich. Doch an der Heilbronner VHS soll sich unlängst ein Fall zugetragen haben, der emanzipierte Frauen auf die Palme bringen müßte. In einem Deutschkurs soll die Dozentin folgende Lebensweisheit verbreitet haben. Sie soll die ausländischen Schülerinnen und Schüler gefragt haben: „Was muß eine Frau tun, die von ihrem Mann geschlagen wurde?“ Die Antwort habe die Lehrerin, so eine Schülerin, gleich gegeben: „Sie muß sich fragen, was sie falsch gemacht hat.“ Gut zu wissen, daß die Mehrzahl der VHS-Dozentinnen ein anderes Frauenbild haben. Sonst fühlte man sich als Kiliansweible ja ins tiefste Mittelalter zurückversetzt.

OB in Stuttgart?
Erinnern Sie sich noch an Ulrich Bauer, den ehemaligen Baubürgermeister von Heilbronn? Der SPD-Mann ist seit fünf Jahren Oberbürgermeister von Esslingen und, wie ich gehört habe, in dieser Funktion ein äußerst erfolgreicher Macher. Gemessen an den finanziellen Nöten der Stadt Esslingen hat er dort einiges bewegt. Bauer wird wohl in Esslingen bleiben. Aber der Ex-Heilbronner kandidiert jetzt für ein weiteres Amt: den Vorsitz im Regionalparlament. Nach dem Wechsel von Ludwigsburgs OB Henke als Staatssekretär nach Bonn ins Verkehrsministerium ist Bauer als Vorsitzender der Regionalversammlung von der SPD vorgeschlagen. Er ist ein Mann des Ausgleichs. Das wußten die Heilbronner schon an ihm zu schätzen. Und deshalb munkelt man auch schon recht laut in Stuttgart dar­über, daß Ulrich Bauer Nachfolger von OB Manfred Rommel werden könnte.

Wimpfens Diamant
Der kann aber große Töne spucken, der Bürgermeister von Bad Wimpfen. Orginalton Claus Brechter: „Bad Wimpfen ist ein Diamant, es geht nur noch darum ihn zu schleifen." Es geht um die nicht so neue Idee eines Arbeitskreises Stadtmarketing. Die Staufferstadt will sich künftig ein grö­ßeres Stück vom Kuchen Fremdenverkehr abschneiden. Ziemlich großspurig, bedenkt man, daß Bad Wimpfen un­längst ganz knapp daran vorbeigeschrammt ist, seinen Status als Kurstadt zu verlieren. Der Grund: Die Luft ist nicht besonders gut in dem Kurort. Zuviel Autos fahren tagtäglich durch Bad Wimpfen. Aber Urlauber wollen sich erholen, lieber Herr Brechter, und nicht ein Stauerlebnis auf Wimpfens Durchgangsstraße genießen. Also, bevor man hochtrabende Begriffe wie Stadtmarketing bemüht, sollte man doch erst einmal für reine Luft sorgen. Ansonsten könnte man denken, daß es sich um eine Mogelpackung handelt.

Glück gehabt
Die etwas älteren Heilbronner werden ihn noch kennen: Harry Reitmair, heute Reporter beim ZDF. In den Hochzeiten der Rote Armee Fraktion war er als Story-Jäger ein gern gesehener Gast im Heilbronner Polizeirevier. Reitmair hat unlängst einen ganz großen Schutzengel gehabt. Er war auf Recherche in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Rundflug über die Insel Usedom stand auf dem Programm. Der Pilot setzte die einmotorige Cessna auf die Landebahn. Dabei schlug das Bugfahrwerk hart auf den Boden. Der Motor fing Feuer. Pilot und Reporter Reitmair retteten sich aus der Maschine. Sie blieben unverletzt. Wenig später schlugen Flammen aus dem Benzintank. Die Maschine brannte aus. Reitmair und Pilot im Glück.

Da ist Musik drin
Unlängst hatte ein Leserbriefschreiber die Lokalzeitung angegriffen. Die Medien würden meist Negatives mit den Gesangsvereinen verbinden, meinte der Schreiber. Dem Manne hat Finanzminister Gerhard Mayer-Vorfelder Genugtuung verschafft. „Die Musikvereine des Landes nehmen wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben war. Die Landesregierung wird daher ihre Unterstützung für Laien- und Volksmusik in Baden-Württemberg trotz Sparzwängen auf hohem Niveau halten.“ Dies erklärte der Finanzminister anläßlich einer Feierstunde zum 200. Geburtstag von Karl Pfaff. Dieser hatte die Sängerbewegung maßgeblich mitgeprägt und unterstützt. Mayer-Vorfelder: „Als politisch denkender Mensch hat Karl Pfaff die Sängerbewegung als Instrumentarium gefunden, um sein liberales Gedankengut weiterzugeben.“

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