Schneckenpfurz
Vor 225
Jahren wurde erstmals ein Pferdemarkt mit Krämern und allem, was noch
dazugehört, in Heilbronn abgehalten. So wurde uns zuvor von Kennern der
Historie mitgeteilt. Wir glauben es gern - aber ich weiß, daß vom Turm herab
gesehen auch schon vor dieser Zeit Gäule in Heilbronn gehandelt wurden.Naja,
seis drum. In dieser Woche endete der neuzeitliche dreitägige Heilbronner Pferdemarkt traditionsgemäß
am Rosenmontag. Zufrieden waren Händler und Krämer nur bedingt. Das Geld in den
Taschen der flanierenden Bürger - ob aus Land oder Stadt - sitzt eben nicht
mehr so locker wie in der zurückliegenden Jahren. Ist auch gut so. Es muß ja
nicht gleich jeder Ramsch gekauft werden. Gucken ist auch ein schönes
Vergnügen. Und hören, wenn die Leut vom umliegenden Land schwätze wie ihne ´s
Maul gewachsen ist. Da wollte so ein kloiner Bub, daß der Vater ihm einen
kandierten Apfel kauft. Kommentar des schon leicht gereizten Papas: „En alter
Schneckenpforz!“ - Eine schwäbisch klare Ablehnung des Sohn-Wunsches.
Großstadtmarkt
Heilbronn
ist wahrlich eine Großstadt, die sich sehen lassen kann. Wenn auch beim
Pferdemarkt heuer das ländliche Leben zwischen Oststraße, Moltke- und
Karlstraße den Ton angab, so konnten die Besucher aus dem Gäu beim Gang zum Traditionsmarkt der
Rauschgift-Händler im Harmonie-Stadtpark ansichtig werden. Eben ein Flair
wie in nahezu jeder deutschen Großstadt. Und als ich am Sonntag dann kurz nach
18 Uhr zurück zu meinem Turm durch die Allee-Unterführung an den
Bushaltestellen in Richtung Hafenmarkt-Passage stapfte, da saß doch ganz
ungeniert ein junger Mann in dieser Unterführung und bereitete sich mit den
bekannten Rauschgift-Besteck (das wir ja aus Zeitungen und dem Fernsehen kennen)
seinen Schuß zu. Passanten liefen vorbei - schauten kurz hin.- und liefen
weiter. Wie auch ich. Schulterzuckend. Pferdemarkt in Heilbronn - das ist heute
offenbar mehr als Zuckerwatte, Glühwein, Bratwurst und Pferdegewieher.
Noch mehr
Pfusch?
Erinnern Sie
sich noch? Ein paar Monate ist es her, da schrieb ich übers vereinfachte Bauen.
Künftig soll es möglich sein, ohne die Prüfungen der Baurechtsämter vor Ort zu
bauen. Geplante Reform der Landesbauordnung nennt sich das ganze.
Verbraucherschützer in Heilbronn und anderswo fürchten bei Wegfall dieser
Prüfungen um Sicherheit und Kontrolle am Bau. Starker Tobak ist das schon. Da
wird behauptet, daß durch die Reform erreicht wird, daß am Bau künftig noch
mehr als ohnehin schon gepfuscht wird. Aber vielleicht ist ja doch ein
Quentchen dran. Besser wäre schon, wenn der Bauherr künftig die Einhaltung
wichtiger sicherheitsrelevanter Standards überprüfen lassen muß.
Image-Verlust
Unsere
Schultes können einem schon leidtun. Da schlagen gerade mal zwei Mann ihrer
Zunft in den vergangenen Jahren über die Stränge und schon ist das Image aller
Bürgermeister angekratzt. Erst war es Paul Stadel in Beilstein und nun Horst
Armbrust, der mit dem Heilbronner Landratsamt und dem Gesetz in Konflikt
kam. Aber schlecht geredet wird über die ganze Riege der Rathauschefs. Wer von
den Kommunal-Managern derzeit in Kneipe oder Besenwirtschaft geht, muß sich
immer mal wieder spöttische Fragen zur Haushaltslage der eigenen Gemeinde
gefallen lassen. Da wäre ein öffentlicher Vorstoß des Landrates gefragt. Der
müßte sich doch nun vor seine Bürgermeister stellen. Oder will er das nicht?
Nicht klagen
- sparen
Steuern und
Abgaben rauf - und der Lohnzettel oder die Gehaltsabrechnung im Januar machten
klar, jetzt muß endlich gespart werden. Klagen hilft nichts. Die Politiker haben,
wenn ums staatliche Sparen geht, ja immer ein Unfähigskeitsattest vorzuweisen.
Jetzt muß das Volk ran. Nicht irgendwelchen Moralaposteln des Verzichts
glauben, den Bußpredigern des Politikverdrusses nachplappern, sondern prüfen
wie aus der Misere das Beste zu machen ist. Sparen heißt auch lustvoll
genießen, was es noch umsonst gibt. Zum Beispiel einen Spaziergang durch den Stadtpark,
Pfühlpark, Wertwiesenpark oder Ziegeleipark in Böckingen wagen. Kostet
kein Eintritt. Man kann dabei Seen ohne Wasser bewundern, Rauschgiftdealer beim
müsamen Broterwerb zuschauen und die Kinder umsonst Spielgeräte benutzen
lassen. Auch der kostenlose Besuch der einstigen Atomraketen-Abschußbasis
Waldheide läßt sogar die moralisierenden Herzen preiswert höher schlagen. Und
auch das Heilbronner Rathaus mit seinen donnerstäglichen Gemeinderatssitzungen
kann ohne Gebühr aufgesucht werden. Das Schauspiel heftiger Debatten der
Stadträte ist allemal spannender als jeder Heilbronner Theaterabend. Da wird
nicht nur heftig-deftig gestritten, da werden auch die Steuergroschen fünfzehn
mal umgedreht, ehe sie zum Fenster hinausgeworfen werden. Außerdem ist es warm
und trocken im Ratssaal. Und wer mehr die kontemplative Ruhe sucht, der findet
sie in den Heilbronner Museen - kostenlos. Zuzüglich heimischer Kunstgebilde,
die so rar und kostbar sind, daß sie über die Stadtgrenzen hinaus bisher kaum
jemand beachtet hat. Der Sparer wird hier zum wahren Goldgräber - stille
Einfalt, edle Bozzetti. Wozu denn in die Ferne schweifen, wenn das Billige
liegt so nah.
Asche aufs
Haupt
Am
Aschermittwoch ist alles vorbei. Die Narren legen erschöpft die Kappen ab. Und
das Volk ist froh, daß dem derben Treiben ein Ende ist. Denn allzuviel vom Guten
- das ist auch ungesund. Aber ein Rückblick lohnt sich. Wenn‘s dem Esel zu wohl
ist, dann fängt er an, auf dem Eise zu tanzen. Und recht übermütig waren auch
heuer hör- und sichtbar die organisierten Heilbronner Narren. Den „Großen
Prunkball“ der Carneval-Gesellschaft Heilbronn in der Heilbronner Harmonie, den
hab ich mir nicht entgehen lassen. Und was ich da gesehen hab, das hat mich
doch verdammt schmunzeln lassen über den organisierten Frohsinn im
Käthchenstädtchen. Ein echter Bürgermeister und eine Bürgermeistersgattin
traten als Hänsel und Gretel auf. Dunkel wars im Walde. Und was Harald Friese,
der vielbelesene, und seine „Schwester“ Marie-Luise Casse da zum besten gaben,
das war wahrer Brocken-Fresser-Humor - würden die Böckinger sagen. Wären sie doch
in ihrem Rathaus-Knusperhäuschen geblieben. Aber so verirrten sie sich halt im
Dickicht ihrer Narren-Worte. Und obendrein die Sprüche des CGH-Präsidenten
Dieter Popp: knallhart prügelte er auf die Medien, Radio und Zeitung ein,
Humor mit der Zaunlatte verabreicht. Mit dem Heilbronner Fasching ist‘s halt
wie mit dem Charme des Männerballetts - immer ein bißchen zu haarig. Lachen
konnte ich erst richtig daheim - über den närrischen Abend. Aber heute wird der
saure Fisch geschluckt und kräftig nachgespült. Bis zum nächsten 11.11.
Trolli-Helau kann da nur der heisere CGH-Hahn krächzen.
Götzenturm-Park
Parklandschaft
am Neckar - vom Götzenturm bis zur Rosenaubrücke. Ein Traum. Der sogenannte,
aber vielgelobte Götzenturmpark (2,5 Hektar) ist nur ein Fleckchen
Wiese, begrenzt vom Neckar, dem neuen IHK-Gebäude, dem Kutscherhaus und der
klassizistischen Villa Mertz, ein Kleinod im sonst mit schönen Bauwerken nicht
gerade verwöhnten Heilbronn. Nun soll das ein wenig heruntergekommene
Kutscherhaus ein Weinlokal mit Gartenwirtschaft werden. Der Heilbronner Gastronom
Thomas Aurich will in sein Drei-Millionen-Projekt mit einem komplizierten
Beteiligungsmodell auch einheimische Wengerter einbinden. Ein „sensibles Feld“
wird da beackert. Die Stadt hätte ja gern schon lange die Villa Mertz erworben.
Aber die Familie zeigt offensichtlich wenig Interesse an einem Verkauf des noch
bewohnten Hauses. Und nun der Vorstoß mit dem Weinlokal. Dann wäre Trubel auf
der Wiese angesagt. Und wo sollen die frühen oder späten Weinschlotzer parken?
Etwa in der Tiefgarage der IHK oder auf den umliegenden Straßen, die ohnehin
schon von den Anwohnern oder den Besuchern der beiden in der Nähe liegenden
gastronomischen Betriebe abends und nächtens in Beschlag genommen werden. Die
Zielrichtung der Stadt ist deutlich: Aufweichung. Ein jahrelanger
Rechtsstreit, der ja bis zum Bundesverfassungsgericht ging, ergab: der
Bebauungsplan steht. Und das hieße, gastronomische Nutzung des Kutscherhauses.
Die Ruh ist hin ...
Wer hat noch
Töne
Erwin
Teufel, unser Ministerpräsident, so ist aus Stuttgart zu hören, wünscht sich
bei der anstehenden ARD-Reform für Baden Württemberg einen Landessender.
Süddeutscher Rundfunk in Stuttgart und Südwestfunk in Baden-Baden, die zwei
zusammen sind ein wenig arg teuer geworden und nicht gerade effektiv fürs
Ländle. Aber so ist halt die baden-württembergische Rundfunkgeschichte: im
Nachkriegsdeutschland wurde die Grenze zwischen Südfunk und Südwestfunk entlang
der Autobahn Karlsruhe-Ulm gezogen. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, daß
beim Hörfunk das Bessere den Vorrang erhält. SWF 1 ist mit seinem Programm halt
Südfunk 1, dem betulichen Spätzlessender musikalisch und vom Wort her bei
weitem überlegen. Eben flotter, schneller, genauer und angenehmer zu hören.
Und auch SWF 3 war immer schon Klassen besser als Südfunk 3 mit seiner
Extrem-Musik und seinen Moderatoren , die oft meinen, es sei besonders witzig
in einen rheinischen Dialekt zu verfallen.. Von der Musik bei S 4 will ich gar
nicht erst reden. Wenn ich da mal gelandet bin, meine ich immer, um mich dröhnt
entweder ein Bierzelt oder Radio aus den Fünfzigern. Einziger Trost bei S 4:
die gute, regionale Berichterstattung beim Frankenradio. Aber ich schätze, auf
die Reform zum Landesender kann ich lange warten - so wie ich unsere Politiker
kenne.
Müll - teuer
Wer in
Heilbronn seinen Müll entsorgen lassen will, der zahlt derzeit pro Jahr für
einen 35-Liter-Eimer 104 Mark, für den 50-Liter-Eimer 135 Mark und für die
Leerung eines Großbehälters pro Anfahrt 47,60 Mark. 1986/87 zahlte der Bürger
in Heilbronn für seinen 50-Liter-Eimer noch 40 Mark, für seinen 35-Liter-Eimer
nur 28,50 Mark. Das sind Preissteigerungen, die es nur beim Staat gibt.
Vergleichen sie diese Erhöhung mal mit dem Brotpreis, der Miete oder dem Wein-
oder Bierpreis.
Was Dreck
kostet
Die Stadt
Heilbronn im Finden neuer Geldquellen äußerst clever, will jetzt noch mehr
Müll-Geld von uns Bürgern. Ihre Argumentation: da nur 42.000 der 55.000
Haushalte ordnungsgemäß an die städtische Müllabfuhr angeschlossen sind,
zahlen 76 Prozent der Haushalte die Müllabfuhrkosten in Höhe von 4,5 Millionen
Mark. Das wird sich ändern. Und zwar soll uns noch was draufgesattelt werden.
Anfang Februar hat der Heilbronner Gemeinderat darüber entschieden. Bei der
Frage, ob alle Haushalte oder alle Grundstückseigentümer zur Müllentsorgung
veranlagt werden, entschied man sich mehrheitlich gegen SPD und
Republikaner für die Haushalte. Dafür müssen jetzt elf neue Stellen bei der
Stadt geschaffen werden. Die neue Müllgerechtigkeit kostet uns Bürger 1,4
Millionen Mark mehr. Liberale und Christdemokraten können die wunderliche
Müll-Stellenvermehrung bei der Stadt nicht nachvollziehen. Ich auch nicht. Denn
Müllmarke und/oder Banderole müssen wir weiterhin bezahlen. Eine seltsame
Müll-Gerechtigkeit ist das, die der Baubürgermeister mit der Fliege da über den
Klee lobt. Sie liefere Anreize, Müll zu vermeiden, und das neue Gebührensystem
trage zur Verringerung der illegalen Ablagerung bei. Die Botschaft hör ich
wohl, allein mir fehlt der Glaube.
VHS-Fortschritt
Volkshochschulen
in Baden-Württemberg gelten als fortschrittliche Bildungseinrichtungen. Ein
Großteil der Dozentinnen sind weiblich. Das ist in der Heilbronner VHS nicht
anders. Daß diese Volkshochschullehrerinnen sich nicht gerade als Heimchen
hinterm Herd verstehen - selbstverständlich. Doch an der Heilbronner VHS
soll sich unlängst ein Fall zugetragen haben, der emanzipierte Frauen auf die
Palme bringen müßte. In einem Deutschkurs soll die Dozentin folgende
Lebensweisheit verbreitet haben. Sie soll die ausländischen Schülerinnen und
Schüler gefragt haben: „Was muß eine Frau tun, die von ihrem Mann geschlagen
wurde?“ Die Antwort habe die Lehrerin, so eine Schülerin, gleich gegeben: „Sie
muß sich fragen, was sie falsch gemacht hat.“ Gut zu wissen, daß die Mehrzahl
der VHS-Dozentinnen ein anderes Frauenbild haben. Sonst fühlte man sich als
Kiliansweible ja ins tiefste Mittelalter zurückversetzt.
OB in
Stuttgart?
Erinnern Sie
sich noch an Ulrich Bauer, den ehemaligen Baubürgermeister von
Heilbronn? Der SPD-Mann ist seit fünf Jahren Oberbürgermeister von Esslingen
und, wie ich gehört habe, in dieser Funktion ein äußerst erfolgreicher Macher.
Gemessen an den finanziellen Nöten der Stadt Esslingen hat er dort einiges
bewegt. Bauer wird wohl in Esslingen bleiben. Aber der Ex-Heilbronner
kandidiert jetzt für ein weiteres Amt: den Vorsitz im Regionalparlament. Nach
dem Wechsel von Ludwigsburgs OB Henke als Staatssekretär nach Bonn ins Verkehrsministerium
ist Bauer als Vorsitzender der Regionalversammlung von der SPD vorgeschlagen.
Er ist ein Mann des Ausgleichs. Das wußten die Heilbronner schon an ihm zu
schätzen. Und deshalb munkelt man auch schon recht laut in Stuttgart darüber,
daß Ulrich Bauer Nachfolger von OB Manfred Rommel werden könnte.
Wimpfens
Diamant
Der kann
aber große Töne spucken, der Bürgermeister von Bad Wimpfen. Orginalton Claus
Brechter: „Bad Wimpfen ist ein Diamant, es geht nur noch darum ihn zu
schleifen." Es geht um die nicht so neue Idee eines Arbeitskreises
Stadtmarketing. Die Staufferstadt will sich künftig ein größeres Stück vom
Kuchen Fremdenverkehr abschneiden. Ziemlich großspurig, bedenkt man, daß Bad
Wimpfen unlängst ganz knapp daran vorbeigeschrammt ist, seinen Status als
Kurstadt zu verlieren. Der Grund: Die Luft ist nicht besonders gut in dem
Kurort. Zuviel Autos fahren tagtäglich durch Bad Wimpfen. Aber Urlauber wollen
sich erholen, lieber Herr Brechter, und nicht ein Stauerlebnis auf Wimpfens Durchgangsstraße
genießen. Also, bevor man hochtrabende Begriffe wie Stadtmarketing
bemüht, sollte man doch erst einmal für reine Luft sorgen. Ansonsten könnte man
denken, daß es sich um eine Mogelpackung handelt.
Glück gehabt
Die etwas
älteren Heilbronner werden ihn noch kennen: Harry Reitmair, heute
Reporter beim ZDF. In den Hochzeiten der Rote Armee Fraktion war er als
Story-Jäger ein gern gesehener Gast im Heilbronner Polizeirevier. Reitmair hat
unlängst einen ganz großen Schutzengel gehabt. Er war auf Recherche in
Mecklenburg-Vorpommern. Ein Rundflug über die Insel Usedom stand auf dem
Programm. Der Pilot setzte die einmotorige Cessna auf die Landebahn. Dabei
schlug das Bugfahrwerk hart auf den Boden. Der Motor fing Feuer. Pilot und
Reporter Reitmair retteten sich aus der Maschine. Sie blieben unverletzt. Wenig
später schlugen Flammen aus dem Benzintank. Die Maschine brannte aus. Reitmair
und Pilot im Glück.
Da ist Musik
drin
Unlängst
hatte ein Leserbriefschreiber die Lokalzeitung angegriffen. Die Medien würden
meist Negatives mit den Gesangsvereinen verbinden, meinte der Schreiber. Dem
Manne hat Finanzminister Gerhard Mayer-Vorfelder Genugtuung
verschafft. „Die Musikvereine des Landes nehmen wichtige
gesellschaftspolitische Aufgaben war. Die Landesregierung wird daher ihre
Unterstützung für Laien- und Volksmusik in Baden-Württemberg trotz Sparzwängen
auf hohem Niveau halten.“ Dies erklärte der Finanzminister anläßlich einer
Feierstunde zum 200. Geburtstag von Karl Pfaff. Dieser hatte die Sängerbewegung
maßgeblich mitgeprägt und unterstützt. Mayer-Vorfelder: „Als politisch
denkender Mensch hat Karl Pfaff die Sängerbewegung als Instrumentarium
gefunden, um sein liberales Gedankengut weiterzugeben.“

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