Dienstag, 18. Februar 2014

Kiliansmännle, 11.10.1995

Kunstzerstörung
Am Neckar, am Neckar ... da soll in Heilbronn etwas ganz besonderes entstehen. Nicht am Kanal, sondern an jenem Teil, der teilweise idyllisch die Innenstadt in Bahnhofsvorstadt und City teilt. Im Hagenbucher, „diesem mächtigen und so nüchternen Speichergebäude aus Ziegelstein“ (OB Weinmann), wird das Robert-Mayer-Museum eingerichtet. Hinzu kommt das Theaterschiff, das neben dem Hagenbucher ankert, und ab heute „Theater im Frachtschiff“ bietet. Dazu eine Galerie für moderne Kunst unter der neuen Friedrich-Ebert-Brücke und Skulpturen im Ufer-Grün. Hier wachse ein vitales Kultur- und Kommunikationszentrum heran: „Kulturpark am Neckar“. Und weil alles so schön werden soll, ließ die Stadt zur Eröffnung der Theaterschiff-Ausstellung im Hagenbucher auch gleich das Treppenhaus  blau-weiß überpinseln, damit die Gäste aus Stuttgart und Heilbronn nicht an dreckigen Wänden vorbeigehen müssen. Bei dieser Aktion wurde eine 1993 entstandene Wandarbeit des Kölner Künstlers Hans-Peter Webel gleich mit überpinselt. Was vorher „gipsfarben-natur“ schimmerte, erstrahlt nun in frischem Bayern-Look. Zornig reagierte Mechthild Bauer-Babel, die seit 1988 die „Neue Kunst im Hagenbucher“ organisiert. Und auch der Künstler ist darüber empört, daß ohne jede Rücksprache seine Wandskulptur nun „zerstört“ wurde. Die Stadt beruft sich darauf, daß das Anbringen der Webel-Skulptur überhaupt nicht genehmigt worden sei. Und die Kunstmacherin beruft sich „auf die Duldung dieser Arbeit durch die Stadt“. Die nicht bestellte Kunst auf städtischen Wänden frisch getüncht - dahin ist sie. Wenigstens teilweise. Rat des OB: Man könne mit einem Schwamm das Stückle Gips wieder von der störenden Farbe befreien. Mal sehen, was aus diesem Kunst-Streit alles noch wird.



Rückschlag?

Die Furcht vor einem wirtschaftlichen Rückschlag in der Bundesrepublik wächst derzeit. Pleiten allerorten in Rekordzahlen. Es scheint beim Konjunkturmotor, der im ersten Halbjahr 1995 noch schnurrte, Sand ins Getriebe gekommen zu sein. Das Wachstum im zweiten Halbjahr wird sich verlangsamen, sagen die Wirtschaftsinstitute. Politiker diagnostizieren allerdings nur eine „Wachstumsdelle“. Nach einem „Atemholen“ im Herbst werde sich der Aufschwung vom Beginn des Jahres zum Ende hin wieder  fortsetzen, versichern sie mit ihrem treuem Politiker-Augenaufschlag. Aber glauben ist eine Sache, vertrauen wieder eine ganz andere. Und auf die Prognosen von Politikern setzen, da könnte man sein Geld auch gleich in den Strumpf stopfen oder zum Fenster hinauswerfen. Verglichen mit dem, was uns vor Wahlen versprochen und was dann eingehalten wurde - da kann man nur den Schluß ziehen: Wenig ist eingehalten worden. Und was sagen die Fakten? Aus dem Verarbeitenden Gewerbe werden Warnsignale gemeldet.  Im Juni brachen die Bestellungen saison- und preisbereinigt um 3,5 Prozent ein. Die Geschäftserwartungen in der westdeutschen Industrie haben sich darüber hinaus verschlechtert. Und das größte Sorgenkind, der Arbeitsmarkt hat ebenfalls keine guten Zukunftsaussichten. Die Arbeitslosenquote kletterte von neun auf 9,5 Prozent. Die Zahl der Erwerbslosen stieg wieder um 134.000 auf 3,59 Millionen. Dauerte es bislang nur ein halbes Jahr, bis sich der Konjunktur-Aufschwung auch in einer höheren Beschäftigungszahl niederschlug, so sind diesmal schon fast zwei Jahre verstrichen, ohne daß sich eine durchgreifende Besserung auf dem Arbeitsmarkt abzeichnet. Der Herbst 1995 verspricht wirtschaftlich nichts Gutes.



Sparen - aber wie

Die Steuern und Abgaben sind in Deutschland entschieden zu hoch. Das merkt nicht nur jeder Bürger an seinem eigenen Geldbeutel, das begreifen langsam auch jene Politiker, die bisher die Fürsorge des Staates höher einstuften als die Fähigkeit des Bürgers, für sich selbst zu sorgen. Mehr als die Hälfte einer Mark, die ein jeder verdient, schnappt sich der Staat. Die Ermahnungen vieler Sachverständiger, endlich mit dem Sparen zu beginnen, fruchteten bisher wenig. Und so steigen dann die Schulden der Städte - und die Gebühren für die Bürger. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird fürs laufende Jahr in Heilbronn mit 3.168,60 Mark geschätzt. Im Jahre 1996 soll sie bei 4.372,50 Mark liegen, hat der Finanzbürgermeister Werner Grau ausgerechnet. Die Schätzung der Gesamtschulden liegen im Jahr 1995 bei 385,3 Millionen Mark, im kommenden Jahr sollen sie bei 531,7 Millionen angekommen sein. Ein Horrorgemälde, das letzte Woche da im Heilbronner Gemeinderat gemalt wurde. Und die Konsequenz für uns Bürger? Wir müssen wieder mal mehr Abgaben zahlen. Vor allem in den Bereichen Abwasser und Abfall. Wie hoch diese „erheblichen Gebührensteigerungen“ ausfallen werden, das ließ der Erste Bürgermeister sich nicht entlocken. Dabei gäbe es eine Menge zu sparen in Heilbronn. Der Gemeinderat ist das oberste beschlußfassende Organ der Stadt - und sollte seiner Aufsichtspflicht nachkommen. Das heißt, auf sparsames Wirtschaften achten und nicht noch mehr Ausgaben fordern.



IHK-Empfang

Eingeladen hatten der Präsident der Industrie- und Handelskammer Heilbronn, Otto Christ,  und der Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schmalz: Zum alljährlichen Jahresempfang der Kammer in den großen Saal der Heilbronner Harmonie. Und alle kamen, die im Kammergebiet, in der Region zwischen Wertheim und Lauffen, zwischen Eppingen und Crailsheim in der Wirtschaft, in Verbänden, Parteien, Kirchen und Vereinen wichtige Entscheidungsträger sind. Rund 700 Gäste hatte man erwartet. Und es dürften ein paar mehr oder weniger gewesen sein, die dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel als Festredner gelauscht hatten. Dabei war er doch erste vor wenigen Tagen im Unterland, um den Bürgern aufs Maul zu schauen, um herauszufinden, wo in den Kommunen, bei der Industrie und Verbänden der Schuh drückt. Beim IHK-Empfang aber legte Erwin Teufel seine wirtschaftspolitischen Grundzüge für die Zukunft dar. Damit will er sich offensichtlich vor allem im Wahlkreis seines Stellvertreters von der SPD Dieter Spöri nicht nachsagen lassen, daß er zu wenig von Wirtschaftspolitik verstehe. „Vorsprung durch Technik“, diesen Werbespruch der Firma Audi, hatte sich Erwin Teufel schon bei seinem Bürgerempfang in Neckarsulm als Leitmotiv gewählt. Und auch vor den zahlreichen Gästen der IHK legte er wiederum sein Bekenntnis zum Industriestandort Unterland ab. Der besorgte und treusorgende Landesvater muß sich ja auch gerade in diesem Landstrich mit seinem Vorgänger im Amte, den hier noch besonders populären Lothar Späth, messen lassen. Denn der reist durch die Lande und sagt den Leuten, daß man von den Politikern derzeit nicht allzuviel erwarten könne. Das schmerzt so manchen CDU-Parteigänger, der Solidarität erwartet - vom einst geliebten Lotharle.



Medien-Macher

Wer in Heilbronn und um Heilbronn herum im Medienbereich was macht, das ist hier den Mächtigen und weniger Bedeutenden in Politik, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen durchaus bekannt. Man kennt sich - die Namen sind in vieler Munde. Chefredakteur der Tageszeitung Heilbronner Stimme ist Dr. Wolfgang Bok. Studioleiter des Süddeutschen Rundfunks in Heilbronn und Redaktionsleiter des Frankenradios beim SDR ist Lutz Wagner. Schwieriger ist es da schon bei den Korrespondenten der überregionalen Zeitungen im Unterland: Viele kennen den Wieland Schmid von der Stuttgarter Zeitung und den Hans-Georg Frank von der Südwestpresse. Und wenn nicht, jetzt wissen sie es. Dieser Tage bekam ich nun ein Buch mit dem Titel „Deutschlands Private“ (Luchterhand-Verlag) in die Hand. Dort ist verzeichnet, wer für privates Fernsehen und Rundfunk in deutschen Landen verantwortlich zeichnet. Da es bei uns im Unterland kein regionales Fernsehen gibt, schaute ich mal bei den privaten Rundfunksendern nach. Da gibt es zum einem den Bereichssender Antenne 1 aus Stuttgart, die in der Heilbronner Kilianstraße 2 ein Studio betreibt. Verantwortlich für diesen Sender sind : Werner J. Baur (Geschäftsführung), Silvana Rosenzweig (Programmleitung) und Walter Krämer (Marketingleitung). Das zweite Privatradio (in der Allee 2) ist der Lokalsender Radio Ton, bei dem Edwin Ferring sowohl für die Geschäftsführung, die Programm- und Marketingleitung verantwortlich zeichnet. Eben alles in einem: Klein, aber fein. Eben lokal.



Politik für Frauen

Ein Zauberwort der Kommunalpolitik in Heilbronn lautet Frauenförderplan. Auch bei der letzten Gemeinderatssitzung kam er wieder zu Sprache. Frauen sollen demnach stärker bei der Besetzung neuer Stellen in der Verwaltung berücksichtigt werden. Aber als es vor kurzem erst um die Neubesetzung einer zweiten Stelle im Presseamt der Stadt ging, da entschied das Los. Der Mann machte das Rennen. Er hatte eben Glück. Dank des Stimmenpatts zuvor. Aber das sind Randerscheinungen. Mir scheint, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit steht für die Mehrheit der Menschen die existentielle Frage im Vordergrund. Das heißt: Hat der Familienvater Arbeit, kann er seine Familie versorgen - und wenn das nicht ausreicht, kann die Ehefrau noch halbtags etwas dazuverdienen. Die Frage nach Gleichberechtigung bleibt da außen vor. Für die Mehrheit der Bevölkerung. Das gilt natürlich nicht für Akademiker in Staatsdiensten, die Hätschelkinder der Nation. Da verdienen zum Beispiel beide Partner in einer Ehe ein gutes Salär und sind darüber hinaus mit allen beamtenrechtlichen, sozialen Segnungen des Staates ausgestattet. Schließlich sind ja auch unsere Abgeordneten und deren Zuarbeiter in der Mehrheit beamtete Staatsdiener. Und diese Treuhänder unserer Steuergroschen sorgen schon dafür, daß ihre Klientel ein relativ sorgenfreies Leben genießt. Nicht nur jetzt beim Diätengesetz im Bundestag, sondern auch in den Landtagen und bei all jenen, die sich in der Hierarchie darunter befinden. Arbeitende Menschen in der freien Wirtschaft unseres Landes können von solchen Segnungen nur träumen.



Sporthilfe

Als vor zehn Jahren die Sporthilfe Unterland gegründet wurde, war das nicht  nur der mutige Wille einer großen Schar engagierter Bürger, sondern auch und in erster Linie das Resultat langjähriger Überlegungen zweier engagierter Männer in Heilbronn. Vor vierzig Jahren hatte es begonnen. Da überlegten die beiden Journalisten Werner Thunert und Lothar Strobl, was zu tun ist, um den Sportlern im Unterland eine angemessene Unterstützung zuteil werden zu lassen. Später nutzten  beide ihre Positionen, Thunert als Chefredakteur und Strobl als Sportchef der Heilbronner Stimme, um das umzusetzen, was in beider Köpfe lange  Jahre hin- und hergewälzt worden war. Schließlich und endlich entstand die Unterländer Sporthilfe am 19. Juni 1985. Das Hauptproblem gezielter Sportförderung, so Lothar Strobl heute, bestehe darin, daß öffentliche Mittel meistens erst dann zu fließen beginnen, wenn ein Athlet Leistung bringt und sich durch Meisterschaft und Titelgewinn selber empfiehlt. Die Unterländer Sporthilfe sieht das ganze mehr bodenständig und deshalb die Meister nicht vom Himmel fallen. Sie setzt vielmehr dann an, wenn sich das Talent bemerkbar macht - sichtbar wird. Und das heißt: Auf dem harten Wege sportlicher Talententfaltung die größten Steine aus dem Weg räumen, Leistungsmotivation wecken und stärken. Außerdem steht für diese heimatliche Sporthilfe im Vordergrund, die regionalen Bindungen in die Zukunft hinein zu stärken. Das hat das Geburtstagskind geschafft. Gratulation - auch hier vom Turm.



Hochschule

Klagen in der einzigen Heilbronner Hochschule. Der Fachhochschulrektor Professor Dr. Otto Grandi verabschiedet 265 Absolventen seiner Bildungseinrichtung mit dem feierlichen Überreichen des Diploms: 121 Ingenieure, 120 Betriebswirte und 24 Medizinische Informatiker. Dazu gibt‘s dunkle und warnende Worte. In früheren Zeiten galt einmal, daß Heilbronner Fachhochschulstudenten mühelos schon vor Beendigung ihrer Ausbildung einen guten Job in der Tasche hatten. Aber diese Zeiten sind vorbei. Der Konkurrenzkampf ist wegen fehlender Jobs mörderischer und vor allem auch ungerechter geworden. Verkündete der Rektor Grandi bei der Feier in der Heilbronner Harmonie. Und der IHK-Präsident Otto Christ konnte auch keine Trendwende in der heimischen Wirtschaftskrise mitteilen. Die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung zu Beginn des Jahres sei zur Jahresmitte zum Stillstand gekommen. Und so befürchtet man jetzt in der Fachhochschule Heilbronn, daß zum Wintersemester wieder zahlreiche Studienplätze nicht belegt werden können. 1,1-Diplomand Magnus Beier beklagte dann auch in seiner Absolventenansprache, daß der drastische Rückgang vor allem in den Ingenieurwissenchaften heftig zu Buche schlage. Um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern, benötige man nämlich auch in der Zukunft gut ausgebildete Ingenieure in Konstruktion, Entwicklung und Produktion. Denn wie sonst sollen attraktive und wettbewerbsfähige Produkte auf dem Weltmarkt angeboten werden. Aber Lamentieren hilft aus keiner Krise. Schauen wie es die anderen besser machen. Und dann neu anpacken.



Weinlese

Bei uns im Unterland ist die Weinlese im vollen Gange. Diese Woche sind Trollinger und Lemberger an der Reihe. Ein solider Jahrgang soll der 95er werden, verkünden die Experten. 75 Millionen Liter Wein erwarten die württembergischen Genossenschaften von der laufenden Ernte. Gerechnet wird mit hundert Liter pro Ar Rebfläche. Damit liegen die Wengerter mit dieser Ernte dann unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Aber bekanntlich macht´s nicht die Menge, sondern die Qualität des Weines. Und da haben die 86 württembergischen Weingärtnergenossenschaften im laufenden Wirtschaftsjahr schon ordentlich verkauft. Mit einem 3,7 prozentigen Plus wurden insgesamt 86,2 Millionen Liter Wein und Sekt unter die Menschen gebracht. So blicken die Unterländer Wengerter insgesamt gesehen in eine gute Zukunft. Ließ doch dieser Tage die Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg zum Erntedank in einem Brief verlauten: „Wir sind dankbar, daß wir wieder einen guten Jahrgang einbringen dürfen.“ Und diese Aussage krönte ein Gedichtle zum Erntedank, in dem es heißt: „Im Weinberg, die Reben, trugen es kaum/ was an Trauben reifte in herrlicher Pracht./ Welche Fülle hat uns der Sommer gebracht!“ - Das ist heute selten zu hören, in einer Zeit, in der zum Leitspruch vieler der saloppe Ausspruch „Alles ist machbar, Herr Nachbar!“ gehört. Hungersnöte, Kriege, Naturkatastrophen sollten uns eigentlich eines Besseren belehren. Vieles ist machbar. Aber nur dann, wenn ein Segen über der Sache liegt. Woher der auch immer kommen mag. Über den Weinbergen in Württemberg lag 1995 offensichtlich einer.



Müll wohin

In früheren Zeiten war es unfein, über Müll zu reden. Man entledigte sich dieser Exkremente menschlichen Daseins - irgendwie und irgendwo. Aber heute ist Müll Abfall und dessen Beseitigung eine Wissenschaft für sich. Dazu noch ein teures Unterfangen für die Menschen im Lande. In anderen Staaten Europas und rund ums Mittelmeer ist man da weitaus sorgloser. Von Asien, Afrika oder Südamerika erst gar nicht zu reden. Was wir bei uns in den letzten hundert Jahren, in denen das Land industriell schon reichlich vorangeschritten war, mit dem Müll aus Industrie und Haushalten angestellt haben, das wissen nur wenige. Alte Mülldeponien sind oftmals gar nicht mehr in den Landkarten der Kommunen zu finden. Müll-Wissenschaftler sagen, da würden richtige „Atombomben“ in unserer Erde schlummern. Die einfachste Lösung hieße deshalb, den gesamten Müll verbrennen. Denn Müllentsorgung mit Sammeln, Trennen, Wiederaufbereiten ist in der Energiebilanz ganz schön aufwendig und teuer. Mit vielen Plastikabfällen wird ja auch schon so verfahren: Gesammelt, zerkleinert, mit anderen brennbaren Materialien vermischt ergibt das Zeug Brennstoff für Hochöfen und Energieversorgungsanlagen. Die Rückstände aus diesen Anlagen werden aus ganz Europa zum Beispiel nach Heilbronn gefahren, um hier im Salzbergwerk „endgelagert“ zu werden. Mülltourismus nennt man das teilweise abschätzig. Wo aber bleibt das, was bei uns noch verbuddelt ist? Ausgraben, sortieren, wiederverwerten - und den Rest wieder auf die Müllhalde? Die Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler kommt für die Müllexperimente auf. Nicht nur mit seinen Müllgebühren, sondern auch mit anderen Steuern. Heilbronn hat´s schon angekündigt.

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