Arme
Schultes
Oh, ihr
armen Schultes, da hat euch der Horst
Armbrust aus Neckarwestheim aber einen kräftigen Bärendienst erwiesen. 45
Millionen Mark sollen durch Armbrusts Schuld eventuell futsch sein. Und prompt
wird wieder gekratzt am meist so makellosen Image der Bürgermeister. Kaum war
der Fall Paul Stadel vergessen, kommt nun der Geld-Skandal aus Neckarwestheim.
Ein gefundenes Fressen für die Medien, die sich um die beste Schlagzeile, den
flottesten O-Ton oder die besten Bilder balgen. Auf den
Armbrust-Pressekonferenzen ging es deshalb nicht zimperlich zu. Amüsant, wie
wenig souverän manche Journalisten und Journalistinnen das zugegebenermaßen
freche Benehmen der Fernseh-Privatsender anprangern. Das wirkte denn doch sehr
bieder und oberlehrerhaft. Ein bißchen mehr Frechheit wäre so mancher Unterländer
Zeitungsredaktion zu wünschen. Da könnte man sich ein Stückchen von den
Privaten abschneiden.
Hört, hört
Na endlich!
Jetzt sind sie aufgewacht, die Herren und Damen Politiker und Politikerinnen.
Es geht um den Radio-Sendestandort
Heilbronn. Zur Erinnerung: Früher gab es einmal das gute alte Radio
Regional. Doch nun haben sich die Verhältnisse geändert. Der Sender heißt
mittlerweile Radio T.O.N Regional Hörfunk GmbH & Co. KG. 51 Prozent dieser
Gesellschaft gehören der Privat-Radio Tauber-Odenwald-Neckar (T.O.N.)
Rundfunkbetriebs-GmbH & Co. KG, einer Gesellschaftergruppe um die
Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) und die Medien-Union (Ludwigshafen). 49
Prozent sind im Besitz der Radio Regional Heilbronn GmbH & Co. KG, einer
Gesellschaftergruppe um die Heilbronner Stimme. Aber, wie überall, soll Geld
gespart werden. Deswegen wird in den Kreisen der Radio T.O.N. Regional Hörfunk
GmbH & Co. KG darüber nachgedacht, den Sendestandort Heilbronn
dichtzumachen und künftig Radio von Bad Mergentheim aus zu senden. Doch das ist
Insidern schon lange bekannt. Wer gepennt hat, waren selbsterklärte
Medienpolitiker. Auch Dr. Dieter Spöri
muß sich zu ihnen rechnen lassen. In Stuttgart redet der Wirtschaftsminister
immer wieder großspurig vom Medienstandort Stuttgart. Ja, was soll denn daraus
werden, wenn der für Heilbronn zuständige SPD-Mann Spöri nicht einmal den
Medienstandort Heilbronn sichern kann?
Medien-Sparen
Neulich
sagte mir einer, der es wissen muß: „Zwölf Fernsehprogramme und insgesamt 52
Rundfunkprogramme sind in Deutschland öffentlich-rechtlich - also ARD und ZDF.
Alles Grundversorgung. Und dafür zahlen wir pro Monat 23,80 Mark - im Jahr also
285,60 Mark Zwangsgebühren. Ob wir wollen oder nicht. Wer einen Fernseh- oder
Rundfunkgerät besitzt - der muß zahlen. Für die privaten Sender zahlen wir
keine Gebühren.“ Stimmt, dachte ich mir. Und wenn ich das Abonnement meiner
Heimatzeitung in Höhe von monatlich 32,80 Mark hinzuzähle, dann sind es schon 56,60 Mark nur für Zeitung und Rundfunk.
Das Geld für Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse mal ganz grob
hinzugerechnet - da sind die 100 Mark schnell voll. Dabei gibt es den
Neckar-Express, den Privatrundfunk und das Privatfernsehen wirklich ganz
umsonst für uns alle. Wenigstens ein Lichtblick. Also muß - da all überall die
Kosten ständig steigen - auch beim Medienkonsum nun energisch gespart werden. Das
habe ich mir fest vorgenommen. Den Rundfunk kündigen - geht nicht. Also muß ein
anderes Medium dran glauben. Fragt sich nur, welches?
BW-Sender
Erwin
Teufel, unser Ministerpräsident, so ist aus Stuttgart zu hören, wünscht sich
bei der anstehenden ARD-Reform für Baden
Württemberg einen Landessender. Süddeutscher Rundfunk in Stuttgart und
Südwestfunk in Baden-Baden, die zwei zusammen sind ein wenig zu teuer und nicht
gerade effektiv fürs Ländle. So ist halt die Rundfunkgeschichte: im
Nachkriegsdeutschland wurde die Grenze zwischen Südfunk und Südwestfunk entlang
der Autobahn Karlsruhe-Ulm gezogen. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, daß
beim Hörfunk das Bessere den Vorrang erhält. SWF 1 ist mit seinem Programm halt
Südfunk 1, dem betulichen Hausfrauensender musikalisch und vom Wort her bei
weitem überlegen. Eben flotter, schneller, genauer und angenehmer. Und auch SWF
3 war immer schon besser als Südfunk 3 mit seiner extremen Minoritäten-Musik
und seinen besserwissenden Moderatoren. Von der Musik bei S 4 will ich gar
nicht erst reden. Wenn ich da mal gelandet bin, meine ich immer, um mich dröhnt
entweder ein Bierzelt oder Radio aus den Fünfzigern. Einziger Trost bei S 4:
die gute Berichterstattung aus der Region. Aber ich schätze, auf die Reform
kann ich lange warten - so wie ich unsere Landespolitiker kenne.
Kabel
Können Sie
sich noch an einen der letzten Dienstage (31.Januar 1995) erinnern? Nicht.
Schade. Denn da gab‘s was ganz Originelles im Heilbronner Kabel-Fernsehen. Wer zum Beispiel das ZDF sehen wollte,
der sah die Herren Hauser und Kienzle im Magazin „Frontal“, hörte sie aber
nicht. Und das dritte Fernsehprogramm aus dem Südwesten gab‘s nur als Testbild
- mehr als eine Stunde lang. Zwischen 20.20 und 21.30 Uhr war in Heilbronn
Sendepause bei S 3 und Hörpause beim ZDF. Anrufe bei der Telekom fruchteten
nichts. Man wisse um den Fehler und sei dabei ihn zu beheben, beschied unwirsch
das „Frollein vom Amte“ dem irritierten Anrufer. Und ich dachte, die Telekom
sei jetzt ein Privatunternehmen. Geld zurück aus den teuren Gebühren für den
vermasselten Fernsehabend gibts ja wohl auch nicht - oder? Bei ARD und ZDF in
der ersten Reihe? An diesem Abend in Heilbronn wohl eher in der letzten!
Handwerk
Einen
schönen neuen Erweiterungsbau für Büros und Konferenzräume hat sich die Handwerkskammer
Heilbronn da in zweijähriger Bauzeit an die Geschwister-Scholl-Straße
hingestellt. 19 Millionen Mark hat das Prachtstück - so über den Daumen gepeilt
- gekostet. Bei dieser Summe hatte man im Präsidium auch schon mal an einen
Neubau am Rande Heilbronns gedacht. Aber der Gedanke wurde dann wieder schnell
verworfen. Der Traditonsbau am Nordende der Heilbronner Prachtstraße Allee
gegenüber dem Stadttheater ist in über vierzig Jahren zum unverwechselbaren
Handwerker-Standort in der Region geworden. Vor allem die Gaststätte „Haus des
Handwerks“ und der große Saal mauserten sich zu Bestandteilen des urbanen
Lebens in Heilbronn. Da geht man - und nicht nur Handwerker - halt hin, feiert
seine Feste oder hört bekannten deutschen Politikern zu, wenn sie in Wahlkämpfen
mal viel oder wenig zu sagen haben. Bei der Einweihung des High-Tech-Palastes
am letzten Freitag feierte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Gerhard
Pfander auch gleich seinen fünfzigsten Geburtstag. Das war neu im
Käthchen-Städtchen: Geburtstag und Einweihung miteinander verbunden. Schwäbisch
sparsam wars schon. Viele Gschenkle hots gebbe,.mehr als wenn getrennt
gefeschdelt worden wäre. Und ein neues Häusle obbedruff, meinte schmunzelnd
Landeshandwerks-präsident Heinz Kohler.
Müllgebühren
Wer in
Heilbronn seinen Müll entsorgen lassen will, der zahlt derzeit pro Jahr für
einen 35-Liter-Eimer 104 Mark, für den 50-Liter-Eimer 135 Mark und für die
Leerung eines Großbehälters pro Anfahrt 47,60 Mark. 1986/87 zahlte der Bürger
in Heilbronn für seinen 50-Liter-Eimer noch 40 Mark, für seinen 35-Liter-Eimer
nur 28,50 Mark. Das sind Preissteigerungen, die es nur beim Staat gibt.
Vergleichen sie diese Erhöhung mal mit dem Brotpreis, der Miete oder dem Wein-
oder Bierpreis.
Mehr
Müll-Geld
Die Stadt
Heilbronn im Finden neuer Geldquellen äußerst clever, will jetzt noch mehr
Müll-Geld von uns Bürgern. Ihre Argumentation: da nur 42.000 der 55.000
Haushalte ordnungsgemäß an die städtische Müllabfuhr angeschlossen sind, zahlen
76 Prozent der Haushalte die Müllabfuhrkosten in Höhe von 4,5 Millionen
Mark. Das wird sich ändern. Und zwar soll uns noch was draufgesattelt werden.
Am 9. Februar hat der Gemeinderat darüber entschieden. Bei der Frage, ob alle
Haushalte oder alle Grundstückseigentümer zur Müllentsorgung veranlagt werden,
entschied man sich mehrheitlich gegen SPD und Republikaner für die Haushalte.
Dafür müssen jetzt elf neue Stellen bei der Stadt geschaffen werden. Die neue
Müllgerechtigkeit kostet uns Bürger 1,4 Millionen Mark mehr. Liberale und
Christdemokraten können die wunderliche Müll-Stellenvermehrung bei der Stadt
nicht nachvollziehen. Ich auch nicht. Denn die Müllmarke oder Banderole müssen
wir weiterhin bezahlen. Eine seltsame Müll-Gerechtigkeit ist das, die der
Baubürgermeister mit der Fliege über den Klee lobt. Sie liefere Anreize, Müll
zu vermeiden, und das neue Gebührensystem trage zur Verringerung der illegalen
Ablagerung bei. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Sicherheit
kaufen
Ich weiß ja,
langsam wird es langweilig. Aber leider ist es eben das beherrschende Thema in
und um Heilbronn herum: Wohnungseinbrüche. Immer wieder mal läßt unsere
geplagte Polizei verlauten, daß sie eine „heiße Spur“ habe. Pustekuchen! Mehr
denn je wird in Wohnungen, besonders in Orten längs der Autobahn, eingebrochen.
Das läßt sich auch mit „heißen Spuren“ nicht schönreden. Ganz legal Kapital aus
dem unheiligen Einbruchstrend schlagen nun Firmen, die sich der
Sicherungstechnik verschrieben haben. Die Ortsblätter sind voll von Anzeigen.
Manche münzen in ganzseitigen Stellungnahmen die sicher gutgemeinten
Info-Abende der Polizei zu eigenen Werbekampagnen um. Da steht dann, daß unsere
„Polizei stellenmäßig unterbesetzt ist, überfordert ist“ usw. Also, als
Polizeidirektion Heilbronn würde ich mich gegen solche Bloßstellungen wehren.
Mobile
Kirche
Jetzt
beschäftigt sich auch die Kirche mit dem Heilbronner Ozon-Versuch. Wobei sich
die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht festlegen möchte, ob
der Ozon-Test ein Flop oder Erfolg war. Diskutiert wird in Kirchenkreisen
vielmehr eine weitreichendere Frage: Wollen wir weiterhin uneingeschränkte
Mobilität oder nehmen wir Beschränkungen und Umsatzeinbußen für Industrie und
Handel in Kauf? Die Kirche hat es auf den Punkt gebracht. Denn die neue
Strömung der Öko-Konservativen - in Heilbronn besonders in der
Meinungsmacher-Szene vertreten - ist ja der Meinung, Wachstum sei auch im
grünen Mäntelchen zu haben.
Laserpistole
Die Polizei
arbeitet mit Pistolen, wenn es um die Verbrecherjagd geht. Und wenn es um Raser
auf unseren Straßen geht, greifen die Ordnungshüter zur Laserpistole vom Typ
Riegl LR 90-235/P. Seit Herbst letzten Jahres werden Experimente mit dieser
Pistole im Unterland durchgeführt. Überrascht war man bei der Polizeidirektion
Heilbronn über die Erkenntnisse des Verkehrsgutachters Peter Wiedmann. Er hatte
herausgefunden, daß bei geringfügig falscher Bedienung die als absolut
zuverlässig geltenden Geräte falsch messen. Da bewegt sich zum Beispiel ein
Haus angeblich mit 17 Stundenkilometern durch die Landschaft, ergab ein Test.
Und ein parkendes Auto raste mit 38 Stundenkilometern über den Polizeihof.
Fazit: das Riegl-Gerät ist manipulierbar und nach Belieben überlistbar. Das
Innenministerium hatte für die baden-württembergische Polizei 50 dieser
Meßgeräte angeschafft. Bis zum Jahresende sollen weitere 50 hinzukommen. Das
Innenministerium meinte jetzt, das Gerät sei zuverlässig und Fehler entstünden
nur durch bewußte Manipulationen. Und der Experte? Das Gerät muß durch geänderte
Software „narrensicher“ gemacht werden. Erst waren es die stationären
Radaranlagen, die fehlerhaft arbeiteten. Und jetzt ist es die Laserpistole.
Vertrauen in die Polizei? Kontrolle durch den Bürger ist offensichtlich besser.
Unter Drogen
Daß sich so
mancher Autofahrer unter Alkohol ans Steuer setzt ist bekannt. Und daß unter
Alkoholeinwirkung eine Vielzahl schwerer Verkehrsunfälle passieren ist auch
nicht neu. Immer häufiger werden auch Unterländer Polizeibeamte aber mit dem
Problem „Drogenfahrer“ konfrontiert. Bis zu 150 Tote und 4000 Verletzte
gehen angeblich jedes Jahr in Deutschland auf das Konto von Drogen im
Straßenverkehr. Ein Heilbronner Streifenbeamter meinte: „Da gibt es immer
wieder Autofahrer, von denen haben wir den Verdacht, daß sie unter
Medikamenten- oder Rauschgifteinfluß stehen." Abhilfe schaffen ist schwer.
denn nach dem einhelligen Urteil von Experten existieren praktikable
Schnelltestverfahren noch nicht. Ein zuverlässiges Instrumentarium für Polizei
und Staatsanwaltschaft, um Gefahren, die von Rauschgift- oder
Medikamentenabhängigen im Straßenverkehr ausgehen, gibt es auch nicht.
Fortschrittlich?
Volkshochschulen
in Baden-Württemberg gelten als fortschrittliche Bildungseinrichtungen. Ein Großteil
der Dozentinnen sind weiblich. Das ist in der Heilbronner VHS nicht anders. Daß
diese Volkshochschullehrerinnen sich nicht gerade als Heimchen hinterm Herd
verstehen - selbstverständlich. Doch an der Heilbronner VHS soll sich
unlängst ein Fall zugetragen haben, der emanzipierte Frauen auf die Palme
bringen müßte. In einem Deutschkurs soll die Dozentin folgende Lebensweisheit
verbreitet haben. Sie soll die ausländischen Schülerinnen und Schüler gefragt
haben: „Was muß eine Frau tun, die von ihrem Mann geschlagen wurde?“ Die
Antwort habe die Lehrerin, so eine Schülerin, gleich gegeben: „Sie muß sich
fragen, was sie falsch gemacht hat.“ Gut zu wissen, daß die Mehrzahl der
VHS-Dozentinnen ein anderes Frauenbild haben. Sonst fühlte man sich als Kiliansweible
ja ins tiefste Mittelalter zurückversetzt.
Auf dem
Sprung?
Erinnern Sie
sich noch an Ulrich Bauer, den ehemaligen Baubürgermeister von
Heilbronn? Der SPD-Mann ist seit fünf Jahren Oberbürgermeister von Esslingen
und, wie ich gehört habe, in dieser Funktion ein äußerst erfolgreicher Macher.
Gemessen an den finanziellen Nöten der Stadt Esslingen hat er dort einiges
bewegt. Bauer wird wohl in Esslingen bleiben. Aber der Ex-Heilbronner denkt
über ein weiteres Amt nach: den Vorsitz im Regionalparlament. Nach dem Wechsel
von Ludwigsburgs OB Henke als Staatssekretär nach Bonn ins Verkehrsministerium
wird Bauer als Vorsitzender der Regionalversammlung wieder ins Spiel gebracht.
Er ist ein Mann des Ausgleichs. Das wußten die Heilbronner schon an ihm zu schätzen.
Oberstes Ziel einer Stadtverwaltung, so Bauer, „sind neben mehr Effizienz und
geringeren Kosten zufriedene Mitarbeiter und Bürger“. Recht hat er!
Großspurig
Der kann
aber große Töne spucken, der Bürgermeister von Bad Wimpfen. Orginalton Claus
Brechter: „Bad Wimpfen ist ein Diamant, es geht nur noch darum ihn zu
schleifen." Es geht um die nicht so neue Idee eines Arbeitskreises
Stadtmarketing. Die Staufferstadt will sich künftig ein größeres Stück vom
Kuchen Fremdenverkehr abschneiden. Ziemlich großspurig, bedenkt man, daß Bad
Wimpfen unlängst ganz knapp daran vorbeigeschrammt ist, seinen Status als
Kurstadt zu verlieren. Der Grund: Die Luft ist nicht besonders gut in dem
Kurort. Zuviel Autos fahren tagtäglich durch Bad Wimpfen. Aber Urlauber wollen
sich erholen, lieber Herr Brechter, und nicht ein Stauerlebnis auf Wimpfens
Durchgangsstraße genießen. Also, bevor man hochtrabende Begriffe wie Stadtmarketing
bemüht, sollte man doch erst einmal für reine Luft sorgen. Ansonsten könnte man
denken, daß es sich um eine Mogelpackung handelt.
Quote?
Gut
gebrüllt, Oberbürgermeister Manfred Weinmann! Da hatte die SPD im
Heilbronner Stadtrat gedacht, daß zu wenige Stellen in der Verwaltung mit
Frauen besetzt sind. Voll daneben. Von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
sind 60 Prozent weiblich. Wozu also ein Quote? Noch schöner wäre, wenn künftig
die Benachteiligung der Frauen durch eine Benachteiligung der Männer
wettgemacht werden sollte. Bei Stellenbesetzungen, auch in der Stadtverwaltung,
muß allein die Qualifikation, nicht aber das Geschlecht des Bewerbers oder der
Bewerberin ausschlaggebend sein.

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