Montag, 17. Februar 2014

Kiliansmännle, 22.03.1995



Keine Demos
Es war richtig, gegen die Rechtsradikalen und Neonazis heftigst zu demonstrieren, als aus deren Umfeld Gewalttaten und Morde an ausländischen Mitbürgern initiiert und verübt wurden. Die Betroffenheit bei vielen Demokraten in Deutschland war groß. Lichterketten wurden zum Symbol deutschen Gedenkens und Protestierens. Jetzt ist wieder Gewalt gegen türkische Einrichtungen - Reisebüros, Lebensmitteläden und Moscheen - an der Tagesordnung. Inwiefern diese Gewalttaten etwas mit den Unruhen in Istanbul zu tun haben, das wurde bisher aus Erkenntnissen der deutschen Polizei nicht deutlich. Kurdische Extremisten werden als Gewalttäter vermutet. Klar ist aber: diesmal fehlen die deutschen Demonstranten. Auch die Lichterketten sind nirgends sichtbar. Vielen Deutschen, die einst demonstrierten, ist heute die Türkei offenbar zu kompliziert. Sich für das unterdrückte kurdische Volk einzusetzen, das ist überzeugend und von ergreifender Schlichtheit. Kommt die bei uns verbotene PKK ins Spiel, der terroristisch-kurdische Ableger der RAF, dann wird es schwieriger. Und jetzt auch die islamische Glaubensgemeinschaft der Aleviten, die von den islamischen Fundamentalisten mit Terror bekämpft werden. Da raucht den gutwilligen Friedensbewegten der Kopf - und sie haben keine Zeit mehr für die Menschenwürde und gegen Terror - von welcher Seite auch immer - zu demonstrieren. Oder stimmt es doch, daß nur demonstriert wird, wenn die Linken in Bedrängnis geraten. 

Stadtbahn 2000
Alles freut sich - alles gratuliert dem ersten Bürgermeister der Stadt Heilbronn Werner Grau. Warum? Weil er den langgehegten Wunsch vieler Umweltbewegter auf Papier-Schienen gesetzt hat. Der Stadtbahn-Vertrag ist in der Tasche. Nach dem Heilbronn keine Straßenbahn mehr hat, die man hätte Stück für Stück ausbauen können, soll es jetzt die Stadtbahn sein. So ist das halt in der Politik. Vor Jahrzehnten hatten Stadträte das „Verkehrshindernis Straßenbahn“ abgehakt und die Schienen auch gleich rausreißen lassen. „Moderne Dieselbusse“ mußten fortan beweglich durchs Käthchenstädtchen kurven. Und dann kamen wieder neue Stadträte, die wollen halt jetzt eine Stadtbahn - am liebsten von Eppingen bis Öhringen, von Mosbach bis Stuttgart. Aber da Schmalhans derzeit Küchenmeister an den Töpfen der Rathäuser ist, wird es wohl in diesem Jahrtausend nur für eine Verbindung zwischen Eppingen und Heilbronn reichen. Eine Stadtbahn, die durch Heilbronn fährt, die dürfte erst im nächsten Jahrtausend auf den Schienen stehen. Und dann sitzen die meisten der heutigen Stadträte nicht mehr im Heilbronner Gemeinderat. Ob das Geld reicht für die ÖPNV-Träume im Unterland und Kraichgau - das wird demnächst auch in Bonn und Stuttgart entscheiden. Denn von dort müssen kräftige Zuschüsse fließen, um überhaupt einen Stadtbahn-Beginn in die Realität umzusetzen.

Verkehrsverbund
Lange haben Stadt und Landkreis Heilbronn im öffentlichen Personennahverkehr (sprich ÖPNV) nebeneinander her gewurstelt. Jetzt aber soll mittels einer gemeinsamen Geschäftsstelle der Verkehr koordiniert werden. 350.000 Mark kostet das pro Jahr. Und dann sollen die Verkehrsbetriebe in Heilbronn samt Stadtbahn, die Bahn-Busse und -Züge, die privaten Busuntrenehmer und die anderen Gemeinden mit ihren Verkehrssystemen harmonisert, das heißt gut abgestimmt, für uns Bürger einen Fahrplan bieten, der es leicht macht, schnell von Ilsfeld nach Jagsthausen oder von Schwaigern nach Löwenstein zu gelangen - ohne das Privatauto benutzen zu müssen. Wenn dann innerhalb der Stadt Heilbronn die Fahrpreise für den ÖPNV steigen, dann solle niemand sagen, er hätte davon nichts geahnt - damals im März 1995, als der Verkehrsverbund beschlossen wurde. Auch das wurde im Heilbronner Gemeinderat laut und deutlich festgestellt.

SPD-Spitzenkandidat
Nicht nur die Jungsozialisten, sondern auch so mancher gestandene Gewerkschafter wirft dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister und Heilbronner SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Dieter Spöri vor, in der großen Koalition zu sehr auf Harmonie bedacht zu sein. Spöri selbst wehrt sich auch immer wieder dagegen, vornehmlich ein Freund der Bosse zu sein. Aber als sich der einstige SPD-Spitzenkandidat vor zwei Jahren auf einem Parteitag als Beisitzer im Landesvorstand bewarb, da erhielt er weit weniger Stimmen als etwa Innenminister Birzele, Familienministerin Unger-Soyka oder der Gewerkschafter Riester. Spöri sei zu unternehmerfreundlich, meinten einige Delegierte. Und man hatte nicht vergessen, daß der einstige SPD-Hoffnungsträger 1988 nur 32 Prozent und 1992 nicht einmal mehr 30 Prozent bei der Landtagswahl erreichen konnte. Jetzt geht es um die SPD-Spitzenkandidatur für die Wahl im März 1996. Wenn es eine Mitgliederbefragung für diese Kandidatur bei uns im Südwesten gibt, dann hätte Dieter Spöri Chancen. Aber es spekulieren auch noch andere Spitzen-Genossen auf diesen Posten: Ulrich Maurer, der SPD-Landesvorsitzende, die robuste Bundestagsabgeordnete Hertha Däubler-Gmelin und Harald B. Schäfer, der SPD-Umweltminister. Angst braucht Dieter Spöri um seinen Arbeitsplatz allerdings nicht zu haben. Denn wäre er nach der Wahl 1996 nicht mehr Wirtschaftsminister, dann gibt‘s ja viele andere Posten im Lande, die dem erfahrenen Volkswirt offenstehen. Ob in der Wirtschaft oder bei einem Verband. Das lehrt die Politik im Ländle . Die SPD in Heilbronn muß also demnächst genau hinschauen, wen sie als Zweitkandidaten nominiert. Denn über kurz oder lang könnte die/der im Landtag sitzen.

Lappen-Kunst
Der Spagat zwischen Kunst und Geld gelingt zur Zeit nur wenigen so gut wie dem Künzelsauer Schrauben-Milliardär Reinhold Würth. Hat er doch mit seinem Mäzenatentum die verschlafene Hohenloher Landschaft ein wenig wachgeküßt. Von der Landeshauptstadt aus betrachtet besaß das Hohenloher Land bisher ungefähr den gleichen Stellenwert wie „badisch Sibirien“ - um Tauberbischofsheim und ähnlich reizvoll gelegene Orten. Jetzt aber pilgert alles nach Künzelsau-Gaisbach, weil dort Christo, der internationale Verpackungskünstler, Teile des Würth-Betriebsgeländes verpackt hat. So kann der Kultur-Tourist aus dem Zentrum des Ländles nicht nur frische Landluft schnuppern, sondern an Kunst von Weltniveau sich delektieren. Halsstarrige Leute, die sich von Kennern als Banausen beschimpfen lassen müssen, meinen lapidar: was bei Würth als Kunst gefeiert wird, das seien doch nur des Kaisers neue Kleider. Stimmt nicht: die Lappen sind als Souveniers heißbegehrt. Vielleicht kommt ein knitzer Hohenloher noch auf die Idee, sich das Verpackungstuch preiswert zu sichern, um es in kleinen Portionen dann teuer an Kunstliebhaber zu verscherbeln. So mancher Enthusiast würde bestimmt viel hinblättern, um sich ein Christo-Würth-Tuch an die Wand zu hängen oder als Teppich zu benutzen.

Millionen-Poker
Wo ist es geblieben? Das viele Geld - zum Beispiel die 40 Millionen aus Neckarwestheim. Ein wenig soll jetzt gefunden worden sein. Aber der in Haft sitzende Bürgermeister Horst Armbrust, auch unter seinen Amtskollegen scherzhaft „Atombomber“ genannt, schweigt immer noch. Auch ein anderer hier aus der Gegend, der ehemalige Südmilch-Chef Wolfgang Weber, sitzt jetzt in Haft. Er wurde in Paraguay jetzt verhaftet. Die Deutsche Bank soll er um 43 Millionen Mark betrogen haben. Bisher - so sagen Diplomatenkreise - sei der mutmaßliche Betrüger Weber von den paraguayischen Behörden gedeckt worden. Daß dem so war, das können Unterländer Journalisten nur bestätigen, die nach dem Verschwinden des heute 59 jährigen Weber aus dem Ländle, in Paraguay mit ihm telefonieren konnten und von ihm Faxe empfangen haben. Jetzt türmen sich die Fragen: Wann oder wird Wolfgang Weber überhaupt nach Deutschland ausgeliefert? Wird ihm der Prozeß etwa in Stuttgart gemacht? Und wer muß da aus dem Unterland alles als Zeuge auftreten? Freunde hatte der Wolfgang Weber ja viele hier bei uns in der Gegend. Aber in der Not passen bekanntlich tausend auf ein Lot.

Landessender
Erwin Teufel, unser Ministerpräsident, so ist aus Stuttgart zu hören, wünscht sich bei der anstehenden ARD-Reform für Baden Württemberg einen Landessender. Süddeutscher Rundfunk in Stuttgart und Südwestfunk in Baden-Baden, die zwei zusammen sind ein wenig arg teuer geworden und nicht gerade effektiv fürs Ländle. Aber so ist halt die ba­den-württembergische Rundfunkgeschichte: im Nachkriegsdeutschland wurde die Grenze zwischen Südfunk und Südwestfunk entlang der Autobahn Karlsruhe-Ulm gezogen. Dabei könnte ich mir gut vorstel­len, daß beim Hörfunk das Bessere den Vorrang erhält. SWF 1 ist mit seinem Programm halt Südfunk 1, dem be­tulichen Spätzlesender musikalisch und von der Berichterstattung her überlegen. Eben flotter, schneller, genauer und angenehmer zu hören. Und auch SWF 3 war immer schon Klassen besser als Südfunk 3 mit seiner Extrem-Musik und seinen Moderatoren , die oft meinen, es sei besonders witzig im Ländle in einen rheinischen Dialekt zu verfallen. Von der Musik bei S 4 will ich gar nicht erst reden. Wenn ich da mal gelandet bin, denke ich oftmals, um mich dröhnt ein Bierzelt. Einziger Trost bei S 4: die gute, regionale Berichterstattung des Frankenradios. Aber ich schätze, auf die Reform zum Landesender kann ich lange warten - so wie ich unsere Politiker in Stuttgart kenne.

Wechselhörer
Heilbronn ist nach wie vor Senderstandort des Süddeutschen Rundfunks und des Privathörfunksenders Radio TON-Regional. Wer weiß wie lange noch - bei der einsetzenden Sparwut - sowohl bei den Öffentlich-Rechtlichen als auch den Privaten. Dessen ungeachtet weitet das Frankenradio des Südfunks zur Zeit seine guten Informationssendungen aus und wird auch immer besser, dank neuer Frequenzen, in der Region empfangen. Und Radio TON- Regional? Zur Zeit bietet dieser Sender aus Heilbronn ein ganz sanftes Oldie-Musikprogramm und weniger Information als einst Radio Regional. Ein anderer Sender, der kontinuierlich sein Programm für die Region Franken ausbaut, das ist der Stuttgarter Privatsender Antenne 1 auf UKW 89,1. Konkurrenz belebt bekanntlich das Radio-Geschäft. Ich warte hier oben auf meinem Turm geduldig ab, was sich demnächst tut in der regionalen Medienlandschaft , spitze die Ohren und werde mir meine Informationen aus dem Äther holen - so wie es mir paßt. Ich bin nämlich kein Stammhörer, sondern ein Wechselhörer. Die schlechten Sendungen weggezappt, die guten ins Ohr. 

Oberbürgermeister
Erinnern Sie sich noch an Ulrich Bauer, den ehemaligen Baubürgermeister von Heilbronn? Der SPD-Mann ist seit fünf Jahren Oberbürgermeister von Esslingen und, wie ich gehört habe, in dieser Funktion ein äußerst erfolgreicher Macher. Gemessen an den finanziellen Nöten der Stadt Esslingen hat er dort einiges bewegt. Bauer wird wohl in Esslingen bleiben. Aber der Ex-Heilbronner kandidiert jetzt für ein weiteres Amt: für den Vorsitz im Regionalparlament. Nach dem Wechsel von Ludwigsburgs OB Hans Joachim Henke demnächst als Staatssekretär nach Bonn ins Verkehrsministerium wurde Bauer als Vorsitzender der Regionalversammlung von der SPD vorgeschlagen. Er ist ein Mann des Ausgleichs. Das wußten die Heilbronner schon an ihm zu schätzen. Und viele in der Landeshauptstadt munkeln auch schon recht laut darüber, daß Ulrich Bauer Nachfolger von OB Manfred Rommel werden könnte. Aber der müßte sich erst erklären, ob er als OB-Kandidat in Stuttgart zur Verfügung steht, ebenso wie Wirtschaftsminister Dieter Spöri, dessen Name in Stuttgarter Gazetten derzeit auch lebhaft gehandelt wird.

Im Vollrausch
Manch einer der jüngeren Leser wird die Satire-Zeitung „Titanic“ kennen. In einer der neuesten Nummern wird eine Seite veröffentlicht, auf der mit kleinen Sprüchen darauf hingewiesen wird, wie pfiffig ,,Titanic"-Leser sparen. Unter anderem taucht folgender Spruch auf: ,,Es muß ja nicht jeden Tag ein Vollrausch sein, oft reichen schon drei Viertele oder vier Fünftel." Angeblich stammt diese Lebensweisheit von einem Siggi Schilling aus Heilbronn. Soviel gilt als gesichert: Bei ,,Titanic" arbeitet ein Journalist, der einst für die Heilbronner Lokalzeitung tätig war.

Noch mehr Pfusch?
Erinnern Sie sich noch? Ein paar Monate ist es her, da schrieb ich übers vereinfachte Bauen. Künftig soll es möglich sein, ohne die Prüfungen der Baurechtsämter vor Ort zu bauen. Geplante Reform der Landesbauordnung nennt sich das ganze. Verbraucherschützer in Heilbronn und anderswo fürchten bei Wegfall dieser Prüfungen um Sicherheit und Kontrolle am Bau. Starker Tobak ist das schon. Da wird behauptet, daß durch die Reform erreicht wird, daß am Bau künftig noch mehr als ohnehin schon gepfuscht wird. Aber vielleicht ist ja doch ein Quentchen dran. Besser wäre schon, wenn der Bauherr künftig die Einhaltung wichtiger sicherheitsrelevanter Standards überprüfen lassen muß.

Bessere Welt?
Da haben sich Heilbronns Kriminal- und Polizeibeamte aber gefreut: Wenige Tage ist es her, da verkündete Baden-Württembergs Innenminister Frieder Birzele stolz, daß erstmals seit Gründung der Bundesrepublik das Ländle die geringste Kriminalitätsbelastung aller Bundesländer hat. Gemach, gemach, Herr Birzele. Denn unseren Polizisten ist längst klar, daß dies zwar ein schönes Statistik-Zahlenwerk ist, aber überhaupt nichts mit der Angst der Menschen vor Straftaten zu tun hat. Und die ist nach wie vor begründet. Es gibt nach wie vor Wohnungseinbrüche. Es werden nach wie vor jede Menge Autos geklaut und in den ehemaligen Ostblock verschoben. Es wird nach wie vor geprügelt. Ein Beispiel: Zwei junge Männer im Alter von 19 Jahren fahren mit dem Bus ins Heilbronner Bahnhofsviertel. Im Bus dabei sind fünf Burschen aus dem ehemaligen Jugoslawien im gleichen Alter. Plötzlich pöbelt einer dieser Männer die beiden Deutschen an: Wenn sie aussteigen würden, gäbe es eine auf die Klappe und... Tatsächlich wird dem einen der beiden die Brille zerschlagen. Die alarmierte Polizei kommt nach Aussagen der beiden Deutschen rund eine Dreiviertelstunde später. Die fünf Schläger sind längst über alle Berge.


Gefährliche Fahrt
 Auch in Heilbronn gibt es sie: die Rollbrettfahrer oder Skater. Flott flitzen sie öfters unter meinem Aussichtspunkt auf dem Kiliansturm über den Platz. Allerlei Kunststückchen haben die Burschen drauf. Oft ist es wagemutig, wenn sie ein paar Treppenstufen inn rasender Fahrt nehmen. Und es macht sich unter den Skatern ein neues Mutpröbchen breit. Die Fahrt im Schlepptau eines Busses. Das ist zumindest unlängst in Konstanz passiert: Da wagen die Busfahrer ihren Augen nicht zu trauen. Im Rückspiegel können sie sehen, wie sich Jugendliche auf Rollschuhen an den Lüftungsklappen des Busses hängen und durch die halbe Stadt ziehen lassen. Ein kostenloser aber lebensgefährlicher Trip. Denn schon das kleinste Schlagloch kann bei Tempo 50 zu schweren Stürzen und lebensgefährlichen Verletzungen führen. Also Skater, bleibt auf den Treppen des Kiliansplatzes!
 
Häßliche Fassade
Zugpassagier, kommst du aus Richtung Heidelberg nach Heilbronn, bietet sich dir beim Blick aus dem Fenster ein häßlicher Anblick. Die Fahrt geht nämlich durch das Wohnviertel mit dem Spitznamen „Hawaii“. Hier liegt oft auf den Straßen Müll und Dreck jeder Sorte. Heilbronn zeigt sein häßliches Gesicht. Deswegen werden hier nun wohl auch die Fassaden der Miethäuser renoviert. Ob es was nützt, ist zu bezweifeln. Denn hinter den Mauern bieten sich dem Betrachter traurige soziale Verhältnisse. Die Menschen prägen eine Wohngegend. Und wahrscheinlich hat die Stadt versäumt, hier einer Entwicklung in asoziale Verhältnisse vorzubeugen. Ein Spaziergang des Heilbronner Sozialdezernenten durchs „Hawaii“ - aber bitte nicht mit Pressetroß - wäre angebracht. Die Verantwortlichen sollten sich ihr Bild vor Ort selbst machen und nicht aus der Lektüre irgendwelcher Zustandsberichte.

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