Keine Demos
Es war
richtig, gegen die Rechtsradikalen und Neonazis heftigst zu demonstrieren, als
aus deren Umfeld Gewalttaten und Morde an ausländischen Mitbürgern initiiert
und verübt wurden. Die Betroffenheit bei vielen Demokraten in Deutschland war
groß. Lichterketten wurden zum Symbol deutschen Gedenkens und Protestierens.
Jetzt ist wieder Gewalt gegen türkische Einrichtungen - Reisebüros,
Lebensmitteläden und Moscheen - an der Tagesordnung. Inwiefern diese
Gewalttaten etwas mit den Unruhen in Istanbul zu tun haben, das wurde bisher
aus Erkenntnissen der deutschen Polizei nicht deutlich. Kurdische Extremisten
werden als Gewalttäter vermutet. Klar ist aber: diesmal fehlen die deutschen
Demonstranten. Auch die Lichterketten
sind nirgends sichtbar. Vielen Deutschen, die einst demonstrierten, ist
heute die Türkei offenbar zu kompliziert. Sich für das unterdrückte kurdische
Volk einzusetzen, das ist überzeugend und von ergreifender Schlichtheit. Kommt
die bei uns verbotene PKK ins Spiel, der terroristisch-kurdische Ableger der
RAF, dann wird es schwieriger. Und jetzt auch die islamische
Glaubensgemeinschaft der Aleviten, die von den islamischen Fundamentalisten mit
Terror bekämpft werden. Da raucht den gutwilligen Friedensbewegten der Kopf -
und sie haben keine Zeit mehr für die Menschenwürde und gegen Terror - von
welcher Seite auch immer - zu demonstrieren. Oder stimmt es doch, daß nur
demonstriert wird, wenn die Linken in Bedrängnis geraten.
Stadtbahn
2000
Alles freut
sich - alles gratuliert dem ersten Bürgermeister der Stadt Heilbronn Werner
Grau. Warum? Weil er den langgehegten Wunsch vieler Umweltbewegter auf
Papier-Schienen gesetzt hat. Der Stadtbahn-Vertrag ist in der Tasche. Nach dem
Heilbronn keine Straßenbahn mehr hat, die man hätte Stück für Stück ausbauen
können, soll es jetzt die Stadtbahn sein. So ist das halt in der Politik. Vor
Jahrzehnten hatten Stadträte das „Verkehrshindernis Straßenbahn“ abgehakt und
die Schienen auch gleich rausreißen lassen. „Moderne Dieselbusse“ mußten fortan
beweglich durchs Käthchenstädtchen
kurven. Und dann kamen wieder neue Stadträte, die wollen halt jetzt eine
Stadtbahn - am liebsten von Eppingen bis Öhringen, von Mosbach bis Stuttgart.
Aber da Schmalhans derzeit Küchenmeister an den Töpfen der Rathäuser ist, wird
es wohl in diesem Jahrtausend nur für eine Verbindung zwischen Eppingen und
Heilbronn reichen. Eine Stadtbahn, die durch Heilbronn fährt, die dürfte erst
im nächsten Jahrtausend auf den Schienen stehen. Und dann sitzen die meisten
der heutigen Stadträte nicht mehr im Heilbronner Gemeinderat. Ob das Geld
reicht für die ÖPNV-Träume im Unterland und Kraichgau - das wird demnächst auch
in Bonn und Stuttgart entscheiden. Denn von dort müssen kräftige Zuschüsse
fließen, um überhaupt einen Stadtbahn-Beginn in die Realität umzusetzen.
Verkehrsverbund
Lange haben
Stadt und Landkreis Heilbronn im öffentlichen Personennahverkehr (sprich ÖPNV)
nebeneinander her gewurstelt. Jetzt aber soll mittels einer gemeinsamen
Geschäftsstelle der Verkehr koordiniert werden. 350.000 Mark kostet das pro Jahr. Und dann sollen die
Verkehrsbetriebe in Heilbronn samt Stadtbahn, die Bahn-Busse und -Züge, die
privaten Busuntrenehmer und die anderen Gemeinden mit ihren Verkehrssystemen
harmonisert, das heißt gut abgestimmt, für uns Bürger einen Fahrplan bieten,
der es leicht macht, schnell von Ilsfeld nach Jagsthausen oder von Schwaigern
nach Löwenstein zu gelangen - ohne das Privatauto benutzen zu müssen. Wenn dann
innerhalb der Stadt Heilbronn die Fahrpreise für den ÖPNV steigen, dann solle
niemand sagen, er hätte davon nichts geahnt - damals im März 1995, als der
Verkehrsverbund beschlossen wurde. Auch das wurde im Heilbronner Gemeinderat
laut und deutlich festgestellt.
SPD-Spitzenkandidat
Nicht nur
die Jungsozialisten, sondern auch so mancher gestandene Gewerkschafter wirft
dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister und Heilbronner
SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Dieter Spöri vor, in der großen
Koalition zu sehr auf Harmonie bedacht zu sein. Spöri selbst wehrt sich auch
immer wieder dagegen, vornehmlich ein Freund der Bosse zu sein. Aber als sich
der einstige SPD-Spitzenkandidat vor zwei Jahren auf einem Parteitag als
Beisitzer im Landesvorstand bewarb, da erhielt er weit weniger Stimmen als etwa
Innenminister Birzele, Familienministerin Unger-Soyka oder der Gewerkschafter
Riester. Spöri sei zu unternehmerfreundlich, meinten einige Delegierte. Und man
hatte nicht vergessen, daß der einstige SPD-Hoffnungsträger 1988 nur 32 Prozent
und 1992 nicht einmal mehr 30 Prozent bei der Landtagswahl erreichen konnte.
Jetzt geht es um die SPD-Spitzenkandidatur für die Wahl im März 1996.
Wenn es eine Mitgliederbefragung für diese Kandidatur bei uns im Südwesten
gibt, dann hätte Dieter Spöri Chancen. Aber es spekulieren auch noch andere
Spitzen-Genossen auf diesen Posten: Ulrich Maurer, der SPD-Landesvorsitzende,
die robuste Bundestagsabgeordnete Hertha Däubler-Gmelin und Harald B. Schäfer,
der SPD-Umweltminister. Angst braucht Dieter Spöri um seinen Arbeitsplatz
allerdings nicht zu haben. Denn wäre er nach der Wahl 1996 nicht mehr
Wirtschaftsminister, dann gibt‘s ja viele andere Posten im Lande, die dem
erfahrenen Volkswirt offenstehen. Ob in der Wirtschaft oder bei einem Verband. Das
lehrt die Politik im Ländle . Die SPD in Heilbronn muß also demnächst genau
hinschauen, wen sie als Zweitkandidaten nominiert. Denn über kurz oder lang
könnte die/der im Landtag sitzen.
Lappen-Kunst
Der Spagat
zwischen Kunst und Geld gelingt zur Zeit nur wenigen so gut wie dem Künzelsauer
Schrauben-Milliardär Reinhold Würth. Hat er doch mit seinem Mäzenatentum
die verschlafene Hohenloher Landschaft ein wenig wachgeküßt. Von der
Landeshauptstadt aus betrachtet besaß das Hohenloher Land bisher ungefähr den
gleichen Stellenwert wie „badisch Sibirien“ - um Tauberbischofsheim und ähnlich
reizvoll gelegene Orten. Jetzt aber pilgert alles nach Künzelsau-Gaisbach, weil
dort Christo, der internationale Verpackungskünstler, Teile des
Würth-Betriebsgeländes verpackt hat. So kann der Kultur-Tourist aus dem Zentrum
des Ländles nicht nur frische Landluft schnuppern, sondern an Kunst von
Weltniveau sich delektieren. Halsstarrige Leute, die sich von Kennern als
Banausen beschimpfen lassen müssen, meinen lapidar: was bei Würth als Kunst
gefeiert wird, das seien doch nur des Kaisers neue Kleider. Stimmt nicht: die
Lappen sind als Souveniers heißbegehrt. Vielleicht kommt ein knitzer Hohenloher
noch auf die Idee, sich das Verpackungstuch preiswert zu sichern, um es in kleinen
Portionen dann teuer an Kunstliebhaber zu verscherbeln. So mancher Enthusiast
würde bestimmt viel hinblättern, um sich ein Christo-Würth-Tuch an die Wand zu
hängen oder als Teppich zu benutzen.
Millionen-Poker
Wo ist es
geblieben? Das viele Geld - zum Beispiel die 40 Millionen aus Neckarwestheim.
Ein wenig soll jetzt gefunden worden sein. Aber der in Haft sitzende Bürgermeister
Horst Armbrust, auch unter seinen Amtskollegen scherzhaft „Atombomber“
genannt, schweigt immer noch. Auch ein anderer hier aus der Gegend, der ehemalige
Südmilch-Chef Wolfgang Weber, sitzt jetzt in Haft. Er wurde in Paraguay
jetzt verhaftet. Die Deutsche Bank soll er um 43 Millionen Mark betrogen haben.
Bisher - so sagen Diplomatenkreise - sei der mutmaßliche Betrüger Weber von den
paraguayischen Behörden gedeckt worden. Daß dem so war, das können Unterländer
Journalisten nur bestätigen, die nach dem Verschwinden des heute 59 jährigen
Weber aus dem Ländle, in Paraguay mit ihm telefonieren konnten und von ihm Faxe
empfangen haben. Jetzt türmen sich die Fragen: Wann oder wird Wolfgang Weber
überhaupt nach Deutschland ausgeliefert? Wird ihm der Prozeß etwa in Stuttgart
gemacht? Und wer muß da aus dem Unterland alles als Zeuge auftreten? Freunde
hatte der Wolfgang Weber ja viele hier bei uns in der Gegend. Aber in der Not
passen bekanntlich tausend auf ein Lot.
Landessender
Erwin
Teufel, unser Ministerpräsident, so ist aus Stuttgart zu hören, wünscht sich
bei der anstehenden ARD-Reform für Baden Württemberg einen Landessender.
Süddeutscher Rundfunk in Stuttgart und Südwestfunk in Baden-Baden, die zwei
zusammen sind ein wenig arg teuer geworden und nicht gerade effektiv fürs
Ländle. Aber so ist halt die baden-württembergische Rundfunkgeschichte: im
Nachkriegsdeutschland wurde die Grenze zwischen Südfunk und Südwestfunk entlang
der Autobahn Karlsruhe-Ulm gezogen. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, daß
beim Hörfunk das Bessere den Vorrang erhält. SWF 1 ist mit seinem Programm halt
Südfunk 1, dem betulichen Spätzlesender musikalisch und von der
Berichterstattung her überlegen. Eben flotter, schneller, genauer und
angenehmer zu hören. Und auch SWF 3 war immer schon Klassen besser als Südfunk
3 mit seiner Extrem-Musik und seinen Moderatoren , die oft meinen, es sei
besonders witzig im Ländle in einen rheinischen Dialekt zu verfallen. Von der
Musik bei S 4 will ich gar nicht erst reden. Wenn ich da mal gelandet bin,
denke ich oftmals, um mich dröhnt ein Bierzelt. Einziger Trost bei S 4: die gute,
regionale Berichterstattung des Frankenradios. Aber ich schätze, auf die Reform
zum Landesender kann ich lange warten - so wie ich unsere Politiker in
Stuttgart kenne.
Wechselhörer
Heilbronn
ist nach wie vor Senderstandort des Süddeutschen Rundfunks und des
Privathörfunksenders Radio TON-Regional. Wer weiß wie lange noch - bei der
einsetzenden Sparwut - sowohl bei den Öffentlich-Rechtlichen als auch den
Privaten. Dessen ungeachtet weitet das Frankenradio des Südfunks zur
Zeit seine guten Informationssendungen aus und wird auch immer besser, dank
neuer Frequenzen, in der Region empfangen. Und Radio TON- Regional? Zur Zeit
bietet dieser Sender aus Heilbronn ein ganz sanftes Oldie-Musikprogramm und
weniger Information als einst Radio Regional. Ein anderer Sender, der
kontinuierlich sein Programm für die Region Franken ausbaut, das ist der
Stuttgarter Privatsender Antenne 1 auf UKW 89,1. Konkurrenz belebt
bekanntlich das Radio-Geschäft. Ich warte hier oben auf meinem Turm geduldig
ab, was sich demnächst tut in der regionalen Medienlandschaft , spitze die
Ohren und werde mir meine Informationen aus dem Äther holen - so wie es mir
paßt. Ich bin nämlich kein Stammhörer, sondern ein Wechselhörer. Die schlechten
Sendungen weggezappt, die guten ins Ohr.
Oberbürgermeister
Erinnern Sie
sich noch an Ulrich Bauer, den ehemaligen Baubürgermeister von
Heilbronn? Der SPD-Mann ist seit fünf Jahren Oberbürgermeister von Esslingen
und, wie ich gehört habe, in dieser Funktion ein äußerst erfolgreicher Macher.
Gemessen an den finanziellen Nöten der Stadt Esslingen hat er dort einiges
bewegt. Bauer wird wohl in Esslingen bleiben. Aber der Ex-Heilbronner
kandidiert jetzt für ein weiteres Amt: für den Vorsitz im Regionalparlament.
Nach dem Wechsel von Ludwigsburgs OB Hans Joachim Henke demnächst als
Staatssekretär nach Bonn ins Verkehrsministerium wurde Bauer als Vorsitzender
der Regionalversammlung von der SPD vorgeschlagen. Er ist ein Mann des
Ausgleichs. Das wußten die Heilbronner schon an ihm zu schätzen. Und viele in
der Landeshauptstadt munkeln auch schon recht laut darüber, daß Ulrich Bauer
Nachfolger von OB Manfred Rommel werden könnte. Aber der müßte sich erst
erklären, ob er als OB-Kandidat in Stuttgart zur Verfügung steht, ebenso wie Wirtschaftsminister
Dieter Spöri, dessen Name in Stuttgarter Gazetten derzeit auch lebhaft
gehandelt wird.
Im
Vollrausch
Manch einer
der jüngeren Leser wird die Satire-Zeitung „Titanic“ kennen. In einer
der neuesten Nummern wird eine Seite veröffentlicht, auf der mit kleinen Sprüchen
darauf hingewiesen wird, wie pfiffig ,,Titanic"-Leser sparen. Unter
anderem taucht folgender Spruch auf: ,,Es muß ja nicht jeden Tag ein Vollrausch
sein, oft reichen schon drei Viertele oder vier Fünftel." Angeblich stammt
diese Lebensweisheit von einem Siggi Schilling aus Heilbronn. Soviel gilt als
gesichert: Bei ,,Titanic" arbeitet ein Journalist, der einst für die
Heilbronner Lokalzeitung tätig war.
Noch mehr
Pfusch?
Erinnern Sie
sich noch? Ein paar Monate ist es her, da schrieb ich übers vereinfachte Bauen.
Künftig soll es möglich sein, ohne die Prüfungen
der Baurechtsämter vor Ort zu bauen. Geplante Reform der Landesbauordnung
nennt sich das ganze. Verbraucherschützer in Heilbronn und anderswo fürchten
bei Wegfall dieser Prüfungen um Sicherheit und Kontrolle am Bau. Starker Tobak
ist das schon. Da wird behauptet, daß durch die Reform erreicht wird, daß am
Bau künftig noch mehr als ohnehin schon gepfuscht wird. Aber vielleicht ist ja
doch ein Quentchen dran. Besser wäre schon, wenn der Bauherr künftig die
Einhaltung wichtiger sicherheitsrelevanter Standards überprüfen lassen muß.
Bessere
Welt?
Da haben sich Heilbronns Kriminal- und Polizeibeamte
aber gefreut: Wenige Tage ist es her, da verkündete Baden-Württembergs Innenminister Frieder Birzele stolz, daß
erstmals seit Gründung der Bundesrepublik das Ländle die geringste
Kriminalitätsbelastung aller Bundesländer hat. Gemach, gemach, Herr Birzele.
Denn unseren Polizisten ist längst klar, daß dies zwar ein schönes
Statistik-Zahlenwerk ist, aber überhaupt nichts mit der Angst der Menschen vor
Straftaten zu tun hat. Und die ist nach wie vor begründet. Es gibt nach wie vor
Wohnungseinbrüche. Es werden nach wie vor jede Menge Autos geklaut und in den
ehemaligen Ostblock verschoben. Es wird nach wie vor geprügelt. Ein Beispiel:
Zwei junge Männer im Alter von 19 Jahren fahren mit dem Bus ins Heilbronner
Bahnhofsviertel. Im Bus dabei sind fünf Burschen aus dem ehemaligen Jugoslawien
im gleichen Alter. Plötzlich pöbelt einer dieser Männer die beiden Deutschen
an: Wenn sie aussteigen würden, gäbe es eine auf die Klappe und... Tatsächlich
wird dem einen der beiden die Brille zerschlagen. Die alarmierte Polizei kommt
nach Aussagen der beiden Deutschen rund eine Dreiviertelstunde später. Die fünf
Schläger sind längst über alle Berge.
Gefährliche
Fahrt
Auch in Heilbronn gibt es sie: die Rollbrettfahrer
oder Skater. Flott flitzen sie öfters unter meinem Aussichtspunkt auf dem
Kiliansturm über den Platz. Allerlei Kunststückchen haben die Burschen drauf.
Oft ist es wagemutig, wenn sie ein paar Treppenstufen inn rasender Fahrt
nehmen. Und es macht sich unter den Skatern ein neues Mutpröbchen breit. Die
Fahrt im Schlepptau eines Busses. Das ist zumindest unlängst in Konstanz
passiert: Da wagen die Busfahrer ihren Augen nicht zu trauen. Im Rückspiegel
können sie sehen, wie sich Jugendliche auf Rollschuhen an den Lüftungsklappen
des Busses hängen und durch die halbe Stadt ziehen lassen. Ein kostenloser aber
lebensgefährlicher Trip. Denn schon das kleinste Schlagloch kann bei Tempo 50
zu schweren Stürzen und lebensgefährlichen Verletzungen führen. Also Skater,
bleibt auf den Treppen des Kiliansplatzes!
Häßliche
Fassade
Zugpassagier, kommst du aus Richtung Heidelberg nach
Heilbronn, bietet sich dir beim Blick aus dem Fenster ein häßlicher Anblick.
Die Fahrt geht nämlich durch das Wohnviertel mit dem Spitznamen „Hawaii“.
Hier liegt oft auf den Straßen Müll und Dreck jeder Sorte. Heilbronn zeigt sein
häßliches Gesicht. Deswegen werden hier nun wohl auch die Fassaden der
Miethäuser renoviert. Ob es was nützt, ist zu bezweifeln. Denn hinter den
Mauern bieten sich dem Betrachter traurige soziale Verhältnisse. Die Menschen
prägen eine Wohngegend. Und wahrscheinlich hat die Stadt versäumt, hier einer
Entwicklung in asoziale Verhältnisse vorzubeugen. Ein Spaziergang des
Heilbronner Sozialdezernenten durchs „Hawaii“ - aber bitte nicht mit Pressetroß
- wäre angebracht. Die Verantwortlichen sollten sich ihr Bild vor Ort selbst
machen und nicht aus der Lektüre irgendwelcher Zustandsberichte.

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