Boxen
ist in
Sport
dient der Körperertüchtigung. Und manche behaupten sogar, in einem gesunden
Körper stecke auch ein gesunder Geist. Das mag schon richtig sein. Aber gesund
sein heißt noch lange nicht fit sein.
Nicht auf jedem sportgestählten Körper thront auch ein kluger Kopf. Zur Zeit
ist es bei uns in Deutschland Mode, das Boxen für eine besondere Sportart zu
halten. Über Jahre hinweg hatte ja Boxen das pure Schlägerimage, garniert vom
Rotlichtmilieu. Seit aber der Ex-DDR-Oberleutnant Henry Maske für die ganze
Nation berufsmäßig die Fäuste schwingt und die Halbseiden-Schickeria aus
Fernsehen, Unterwelt und Toskana-Politik sich am Ring ein Stelldichein gibt,
haben die Box-Studios auch in der Provinz regen Zulauf. Selbst Frauen sind
nicht nur als Zuschauerinnen zu sichten, sondern auch zuschlagend aktiv. Einige
Damen interpretieren dabei Emanzipation als Imitation männlicher
Aggressiv-Sportarten. Das ist nicht neu, nur überraschend. Weil die
idealistischen Emanzipationsverfechter eine mehr weibliche Verteilung der Macht
in der Gesellschaft einklagen. Denn damit würde alles weicher, sanfter und humaner
werden - behaupten sie verklärt und müde lächelnd. Ob Mann, ob Weib - Mediziner
weisen immer wieder auf die Gefährlichkeit des Boxsports vor allem für den
Kopfbereich hin. Das Gehirn wird durch harte Schläge wie ein Wackelpudding hin
und hergeschleudert - und natürlich auch geschädigt. Aber was soll`s. Wenn in
anderen Ländern Europas die kriegerische Brutalität Freudenfeste feiert, warum
sollen bei uns im Lande die Leut zurückstehen. Zumal Rauschgift und Überfälle,
also der kleine Bürgerkrieg auf unseren Straßen, schon längst Alltag geworden
ist. Mir scheint, der Zeitgeist schreitet derzeit fäusteschwingend einher. Nach
dem Motto: Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um. Na dann: Immer
feste druff.
Theaterschiff
Waren
Sie schon auf dem Heilbronner Theaterschiff am Hagenbucher (gleich neben dem
Insel-Hotel)? Wenn nicht, dann haben Sie was versäumt. Kaffee-Fahrten auf einem
Neckar-Schiff, das kennen wir ja im Unterland. Aber Theater auf dem Wasser, das
ist doch recht ungewöhnlich. Dabei bietet die Theaterschiff-Mannschaft um Heinz
Kipfer gar nichts Außergewöhnliches. Eine dreiteilige Käthchen-Parodie in
Heilbronn, einmal die Geschichte brav nacherzählt, dann in die heutige Zeit
transponiert und zum Schluß als Opern-Parodie - das ist schon nett, lustig und
auch unterhaltsam, aber eben keine Theaterrevolution. Oder vielleicht doch? Schließlich
ist das Kleist´sche Käthchen inhaltlich kaum bekannt, höchstens als niedliche
Puppe des Verkehrsamtes der Stadt Heilbronn. Kann ich aber auch
verstehen. Denn dieses Theaterstück ist eigentlich keines, sondern nur ein
wunderschönes Märchen in herrlicher Sprache von einem romantisch und genialisch
angehauchten Dichter zu Papier gebracht. Konjunktur auf deutschen Bühnen hatte
das eigentümliche Stück selten, denn es ist fürs Theater kaum geeignet. Umso
mehr verwundert der Bekanntheitsgrad. Aber deutsche Schulen sorgen unentwegt
für diese Popularität, die Heilbronn bis in unsere Tage zugute kommt. Wer also
Unterhaltung pur mit wenigen zeitkritischen Anmerkungen erleben will, sollte
einen Besuch auf dem leise schwankenden Schiff neben dem Hagenbucher in
Heilbronn nicht versäumen. Und wer die Geschichte des Theaterschiffes sich
bildlich vor Augen führen will, der sollte am 28. Oktober in der Zeit ab 19.20 Uhr das dritte Fernsehprogramm
„Südwest 3“ einschalten. Dort wird dann in 29 Minuten und 30 Sekunden die
Geschichte des Heilbronner Theaterschiffs von Beginn an nochmals aufgerollt.
SPD
im Tief
Die
Sozialdemokraten in Deutschland sind in der Krise. Und das nicht erst seit
gestern. Die Wahl in Berlin, wo die Genossen nur rund 23 Prozent der
Wählerstimmen holten, war da nur die Quittung für die Querelen in den
vergangenen Monaten. Andererseits ist das Ergebnis auch ein Menetekel für den
Bund und die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg. Wenn die
Sozialdemokraten im Ländle im März ´96 ebenfalls Federn lassen und sich mit
einem Wahlergebnis zwischen 25 und 27 Prozent zufriedengeben müssen, die FDP
wie die Reps aus dem Landtag fliegen, dann gibt‘s entweder eine Alleinregierung
der CDU oder ein rotgrünes Bündnis in Stuttgart. Die Genossen sehen dem Wahltag unter diesen Voraussetzungen
offensichtlich gelassen entgegen. Denn wie auch immer, sie sind mit von der
Partie, wenn es ums Regierungsbilden geht. Nur die Döring-FDP könnte ihnen da
noch einen Strich durch die Rechnung machen. Denn die will es nun genau wissen
und alles mobilisieren, was im liberalen Ländle an Wählerstimmen vorhanden ist.
Chancen hat sie, wenn ihr die Bundespolitik mal wieder keinen Strich durch die
Rechnung macht. FDP-Chef Dr. Walter Döring aus Schwäbisch Hall ist im Lande
kein Unbekannter und setzt entschieden darauf, seine Partei nicht zur
Zahnärztegruppierung verkommen zu lassen. Allerdings kann er kaum im Garten der
Sozis, Reps oder Grünen wildern, wenn´s um Wählerstimmen geht, sondern muß sie
sich dort holen, wohin die liberalen Wähler unter Filbinger und Späth einst
abgewandert sind - bei der CDU.
Medien-Macher
Wer
in Heilbronn und um Heilbronn herum im Medienbereich was macht, das ist hier
den Mächtigen und weniger Bedeutenden in Politik, Wirtschaft, Verbänden und
Vereinen durchaus bekannt. Man kennt sich - die Namen sind in vieler
Munde. Chefredakteur der Tageszeitung Heilbronner Stimme ist Dr.
Wolfgang Bok. Studioleiter des Süddeutschen Rundfunks in Heilbronn und
Redaktionsleiter des Frankenradios beim SDR ist Lutz Wagner. Schwieriger ist es
da schon bei den Korrespondenten der überregionalen Zeitungen im Unterland:
Viele kennen den Wieland Schmid von der Stuttgarter Zeitung und den Hans-Georg
Frank von der Südwestpresse. Und wenn nicht, jetzt wissen sie´s. Dieser Tage
bekam ich nun ein Buch mit dem Titel „Deutschlands Private“
(Luchterhand-Verlag) in die Hand. Dort ist verzeichnet, wer für privates
Fernsehen und Rundfunk in deutschen Landen verantwortlich zeichnet. Da es bei
uns im Unterland kein regionales Fernsehen gibt, schaute ich mal bei den
privaten Rundfunksendern nach. Hier gibt´s zum einem den Bereichssender Antenne
1 aus Stuttgart, der in der Heilbronner Kilianstraße 2 ein Studio betreibt.
Verantwortlich für diesen Sender sind : Werner J. Baur (Geschäftsführung),
Silvana Rosenzweig (Programmleitung) und Walter Krämer (Marketingleitung). Das
zweite Privatradio (in der Allee 2) ist der Lokalsender Radio Ton, bei dem
Edwin Ferring sowohl für die Geschäftsführung, die Programm- und
Marketingleitung verantwortlich zeichnet. Eben alles in einem: Klein, klein-
und damit lokal.
Pferdeschwanz
In
den sechziger Jahren trugen einige junge Frauen Pferdeschwänze - weil es Mode
war. Und wenn so ein Frollein damals völlig „in“ sein wollte, trug sie auch noch einen Petticoat unter ihrem
Rock. In unseren Tagen sind Pferdeschwänze wieder in Mode gekommen. Aber nicht
mehr Frauenköpfe ziert diese Haartracht, sondern viele junge und ältere Herren
der Schöpfung versehen ihren Schädel mit einem Pferdeschwanz. Der Unterschied
zu damals: Der Petticoat fehlt. Aber das kann ja auch noch kommen. Schließlich
tragen viele Schotten stolz ihren Rock. Und im Zeitalter des beginnenden
Matriarchats dürfte es vielen Herrscherinnen angenehm erscheinen, wenn Männer
dergestalt Demutshaltung einnehmen. Seltsam nur, daß in Familien, in denen
Hausmänner das Putztuch schwingen, die Scheidungsrate laut Statistik so hoch
ist. Offensichtlich haben die modernen Frauen ihre neue Rolle noch nicht
inkarniert. Andererseits finde ich es auch nicht verwunderlich: Haben doch Jahrhunderte
hindurch die Männer nach attraktiven und wohlgeformten Frauen gelechzt. Heute holt sich Lieschen Müller in Shows,
bei denen wohlgebaute junge Männer ihre göttlichen Körper zeigen, jenen Kick,
den sie bei Otto Normalverbraucher - dank Bier und wenig Sport - nicht finden
kann. So ist das halt: Was heute die Chippendales sind, das waren zu meiner
Zeit die Landsknechte. Einen der bestgebauten kann man in Heilbronn heute noch
bewundern: Hier oben - bei mir auf dem Turm.
Weinsberg
Die
Stadt der treuen Weiber hat keinen treuen Bürgermeister. Weinsbergs Schultes
Jürgen Klatte warf das Handtuch und wird bei der kommenden Bürgermeisterwahl im
Januar 1996 in der Weibertreustadt nicht mehr antreten. Über die Gründe wird
heftig spekuliert. Aber genaues wissen die örtlichen Beobachter nicht. Und wenn
sie es wissen, dann reden sie nicht darüber. Der 53jährige Klatte, ein
gebürtiger Heilbronner, ist seit 23 Jahren in Weinsberg Bürgermeister. Zuvor
war er vier Jahre Rathauschef in Untereisesheim. Eine intakte Verwaltung und
geordnete Finanzen hinterlasse er seinem Nachfolger auf dem Weinsberger
BM-Sessel. Die großen Maßnahmen seien vollendet. Eine positive Entwicklung der Stadt, unterhalb der Weibertreu und am
Autobahnkreuz gelegen, sei durchaus möglich. Und kaum waren diese Abschiedsworte verklungen, da machte ein Name
die Runde im Weinsberger Rat: Dr. Anneliese Kowalczyk-Schaarschmidt. Die
42jährige gebürtige Künzelsauerin, Juristin, parteilos und seit fünf Jahren an
der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl (bei Köln)
als Oberregierungsrätin tätig, will neue Rathauschefin in Weinsberg werden.
Derzeit bildet sie in NRW noch Bundesbeamte für gehobene Dienste aus -
Inspektoren und Kommissare -, wohnt aber in Künzelsau. Weinsberg hat sein
heißes kommunalpolitisches Thema für die nächste zwei Monate. Mann oder Frau
als Rathauschef(in), das ist dann im Januar die Frage.
Quotenfrauen
Es
gibt die Quote - und es gibt das Quorum. Das mit der Quote soll bei der SPD
praktiziert werden. Damit die Frauen bessere Chancen haben, wenn´s ums
Verteilen der Pöstchen geht. Da haben die Herren bisher immer noch das Sagen.
Allerdings bei der Aufstellung der Landtagskandidaten im Unterland, da hat´s
mit der Quote nicht so recht klappen wollen. Drei Männer stehen als
SPD-Kandidaten zur Auswahl. Bei der CDU geht´s um das Quorum, das beim
Karlsruher Parteitag letzte Woche noch nicht in der Parteisatzung verankert
werden konnte, weil keine qualifizierte Mehrheit zustandekam. Aber im Unterland hat die CDU ihr Quorum
schon erfüllt: Von den drei Landtagskandidaten ist eine weiblichen Geschlechts.
Dabei hatte es Johanna Lichy garnicht leicht, denn sie mußte sich nicht gegen
einen Mann durchsetzen, sondern gegen eine Parteifreundin. Die
SPD-Bürgermeisterin von Löwenstein, Birgit Kriegel, wurde von ihren ach so
fortschrittlichen Genossen dagegen im Stich gelassen. Sie mußte das Feld dem
männlichen Geschlecht überlassen. So klafft halt zwischen Theorie und Praxis
ein großes Loch. Und genau in dieses plumpsen die guten Absichten. Bei den
einen steht´s in der Satzung - und die anderen praktizieren es, wenn´s um die
Frauenkandidatur geht. Papier ist eben geduldig. Im Haus unter mir wird
gepredigt: Deine Rede sei ja, ja oder nein, nein. Alles, was darüber ist, das
ist vom Übel.
Rückschlag?
Die Furcht vor einem wirtschaftlichen Rückschlag in
der Bundesrepublik wächst derzeit. Pleiten allerorten in Rekordzahlen. Es
scheint beim Konjunkturmotor, der im ersten Halbjahr 1995 noch schnurrte, Sand
ins Getriebe gekommen zu sein. Das Wachstum im zweiten Halbjahr wird sich
verlangsamen, sagen die Wirtschaftsinstitute. Politiker diagnostizieren
allerdings nur eine „Wachstumsdelle“. Nach einem „Atemholen“ im Herbst werde
sich der Aufschwung vom Beginn des Jahres zum Ende hin wieder fortsetzen, versichern sie mit ihrem treuem
Augenaufschlag. Aber glauben ist eine Sache, vertrauen wieder eine ganz andere.
Und auf die Prognosen von Politikern setzen, da könnte man sein Geld auch
gleich in den Strumpf stopfen oder zum Fenster hinauswerfen. Verglichen mit
dem, was uns vor Wahlen versprochen und was dann eingehalten wurde - da kann
man nur den Schluß ziehen: Schweigen ist
Gold, Reden ist Blech. Und was sagen die Fakten? Aus dem verarbeitenden
Gewerbe werden Warnsignale gemeldet. Im Juni brachen die Bestellungen saison-
und preisbereinigt um 3,5 Prozent ein. Die Geschäftserwartungen in der
westdeutschen Industrie haben sich darüber hinaus verschlechtert. Und das
größte Sorgenkind, der Arbeitsmarkt, hat ebenfalls keine guten
Zukunftsaussichten. Die Arbeitslosenquote kletterte von neun auf 9,5 Prozent.
Die Zahl der Erwerbslosen stieg wieder um 134.000 auf 3,59 Millionen. Dauerte
es bislang nur ein halbes Jahr, bis sich der Konjunktur-Aufschwung auch in
einer höheren Beschäftigungszahl niederschlug, so sind diesmal schon fast zwei
Jahre verstrichen, ohne daß sich eine durchgreifende Besserung auf dem
Arbeitsmarkt abzeichnet. Der Rest des Jahres verspricht wirtschaftlich nichts
Gutes.
Deutsche Einheit?
Am 3. Oktober waren es fünf Jahre her, seit die
Deutschen in Ost und West wieder beieinander sind. Strenggläubige sagen:
Mitteldeutsche und Westdeutsche sind wieder vereint. Das sind jene, die auch
noch jene deutschen Ostgebiete bei der Einheit gern dabei gehabt hätten, die
jetzt Polen und Rußland gehören. Das stelle man sich einmal vor: Nicht nur
Milliarden jährlich in die neuen fünf deutschen Länder gepumpt, sondern auch
noch in jene Gebiete östlich von Oder und Neiße, die wirtschaftlich noch
heruntergekommener als die ehemalige DDR sind. Es ist nicht nur aberwitzig,
einen solchen Gedanken zu verfolgen, es ist unverantwortlich allein aus
wirtschaftlichen Gründen für die westdeutschen Zahler der Einheit. Wer Deutschland wirklich zerstören will,
der sollte weiterhin solchen Wahnsinn daherplappern. Gottseidank nimmt ihn
derzeit niemand ernst. Aber weitaus unangenehmer sind jene Erscheinungen bei
unseren Brüdern und Schwestern, die uns jetzt an Meldungen auf den Tisch
flattern. Die SED-Nachfolgepartei PDS wird stärkste politische Kraft in
Ostberlin. Und in einem der Bundesländer garantiert sie die Macht von Grünen
und SPD in der Regierung. Das wäre genauso, als wenn in Baden- Württemberg die
Reps eine Koalitionsregierung aus FDP und CDU tolerieren würden. Der Aufschrei
wäre groß - zu recht. Das sind halt die Unterschiede: Im Osten Deutschlands
wird Demokratie nach über 60 Jahren Diktatur erst noch mühsam erlernt, im Westen
wird sie mit 50jähriger Tradition im Rücken praktiziert. Wir müssen
offensichtlich lernen, die Unterschiede im vereinten Deutschland zu
akzeptieren. Zwischen Ost, West, Nord und Süd.
Spiegelfechter
Wenn
jemand einer religiösen Sekte angehört, so darf er wegen seines Glaubens nicht
benachteiligt werden. So stehts im Grundgesetz. Sei er nun Christ katholischer,
protestantischer, orthodoxer Konfession oder einer anderen christlichen,
jüdischen moslischen Religionsgemeinschaft angehörig. In Tauberbischofsheim
stellt sich nun die Frage, ob der Cheftrainer des deutschen Fechterbundes Emil
Beck (60) seinen designierten Nachfolger Bernd Lang (36) zu Recht vom Dienst
suspendiert hat. Der
Sportwissenschaftler soll Kontakt zur Psychosekte Scientology haben. Lang
lobte zwar in Zeitschriften die Schriften des Sektengründers L. Ron Hubbard,
will aber außer einem Kurs bei der Scientologen-Firma AKM (Akademie für
Management und Kommunikation) nichts mit den Scientologen zu tun haben. Für
Emil Beck ist die Trennung notwenig geworden, weil er das Fechtzentrum und
damit sein Lebenswerk nicht aufs Spiel setzen will. Das Ex-Mitglied der
Fechtnationalmannschaft Bernd Lang hat gegen PC verstoßen. Politisch korrektes
Verhalten heißt in Deutschland: Sich fernhalten von Scientologen. In den
USA zum Beispiel wird nach der Leistung
gefragt. Ob ein Schauspieler, Sporttrainer oder Musiker dieser oder jener Sekte
angehört, das ist seine Privatsache. ich finde man sollte bei uns langsam die
Kirche im Dorf lassen. Wenn sich Organisationen - ob politisch oder religiös -
kriminell verhalten, müssen sie mit den zur Verfügung stehenden Gesetzen
bekämpft werden. Aber Menschen wegen ihrer weltanschaulichen Ansichten
beruflich zu diskriminieren, das ist sehr gefährlich, vor allem in unserem Land.
Ich bin gespannt wie unsere Gerichte in diesem Fall entscheiden entscheiden
werden.

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